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Was haben wir noch Gutes zu erwarten (Text)

Dieses Jahr möchte ich euch die Möglichkeit geben, die Video-Botschaften von Fortify-Live nicht nur per Video zu bekommen, sondern auch schriftlich. D.h. wer Interesse hat, kann gerne die schriftliche Version der Andacht als PDF herunterladen, ausdrucken, verteilen, verschenken u.v.m.

Hier geht’s zum Video

Hier kann’s du den Text herunterladen:

Was haben wir noch Gutes zu erwarten?

Hier kommt die Andacht zum Monatsspruch Januar 2021:

„Viele Leute hört man klagen: »Was haben wir noch Gutes zu erwarten?« Herr, wende uns dein Angesicht freundlich zu und schenke wieder neue Hoffnung!“ Psalm 4,7 NGÜ

Viel Freude beim Schauen und euch ein schönes WE

Mit verstärkten Grüßen

Julien

Ich hätte beinahe vergessen, dass es Corona gibt

Während meiner Frau und meinem Sohn heute Vormittag beim Arzt waren, bin ich ca. 1 Stunde mit unserer 2-jährigen Tochter, Elouise, im Stadtteil der Arztpraxis spazieren gegangen. Dort sind laute kleine Nebenstrassen.

Als wir über einen Fluss gelaufen sind, haben wir kurz angehalten. Ich liebe Wasser, also sagte ich Elouise: „Oh schaue mal, wie schön das Wasser ist. Schaue mal da, ein Boot. Und da ganz viele Balkone.“ Darauf fragte meine Tochter: „Wo sind die Enten?“ Von da an waren wir damit beschäftigt zu beobachten, ob wir Enten sehen. Nach 10 Minuten konnten wir tatsächlich… Entschuldigung, das muss ich korrigieren… Nach 10 Minuten konnte Elouise 3 Enten entdecken. Darauf rief sie fröhlich: „Da! Enten!“

Die nächste 5 Minuten (oder waren das 10?) waren wir damit beschäftigt diese 3 Enten zu beobachten, zu kommentieren, zu begrüßen und uns ihre Geschichte zusammen zu reimen (woher kommen sie? Warum sind sie nicht mit den anderen Vögeln weggeflogen? Sind das vielleicht die Eltern mit ihrem Kind? Oder 3 Freunde zusammen unterwegs? usw. )

Ein bisschen weiter machte Elouise die nächste spannende Entdeckung: Eine Taube! Diese beobachtete die Strasse von einem Fenster aus (… also sie saß auf dem Fensterbrett… draußen… nicht im Haus… ok?). Es ist doch selbstverständlich, dass wir anhalten und die Taube beobachten. Hast du sowas noch nie gemacht? Eine Taube ist echt faszinierend… aus der Sicht eines 2-jährigen Kindes… aus meiner Sicht war die Taube nicht wirklich sooo super spannend. Also habe ich es gewagt mich zu erniedrigen und bin neben dem Kinderwagen in die Hocke gegangen um die Taube aus dem Blickwinkel meiner Tochter zu beobachten. Ehrlich gesagt, sah die Taube genauso aus wie vorher… grau-schwarz, mit 2 Flügel und einen runden Bauch… dann ist sie weggeflogen und Elouise sagte: „Weg! Tschüß Vogel!“ Erst da, habe ich mir folgende Frage gestellt: „Wann war das letzte Mal, dass ich bewusst einen Vogel mitten der Stadt beobachtet habe?“ 

Ich sehe wahrscheinlich jeden Tag entweder Tauben oder irgendwelche andere Vogelarten. Die sind Teil des Dekors… sie gehören zum Inventar, wenn ich das so formulieren darf. Aber ich könnte keineswegs sagen, welche Art von Vogel das sind, ganz zu schweigen von wie viele Vögel ich gesehen habe. Aber heute früh wurde ich wegen (oder dank?) meiner Tochter gezwungen anzuhalten, mich zu erniedrigen, in dem ich in die Hocke gehe, und 5 wichtige Minuten meines Lebens damit zu verbringen eine Taube zu beobachten. 

Als ich von meiner demütigen Haltung wieder aufgestanden bin und wir weiter gelaufen sind, habe ich angefangen die Häuser und die Straße um mich herum anders zu beobachten, in dem ich bewusst versuche und mich dazu zwinge das Schöne, das Originelle, das Andere, zu beobachten. Stell dir Mal vor, es ist mir tatsächlich gelungen. In der Mitte von Leipzig (nein, nicht im Rosenthal, sondern wirklich in grauen kleinen Nebenstraßen mit vielen Autos und Abgas usw.).

Hier einige Beispiele von Sachen, die ich beobachtet habe:

  • eine Tür aus holz neu poliert
  • 3 Müllsammler, die trotz Kälte und Gerüche, ihre Arbeit mit Lächeln machten
  • Schneehaufen, die lustige Formen hatten
  • ein Holzschiff, die zur Terrasse für ein Restaurant umgebaut wurde
  • ein Kanu auf einem Balkon in der 2. Etage
  • Wir haben noch eine 4. Ente entdeckt
  • und natürlich eine Taube

Nach einer Weile habe ich plötzlich jemanden gesehen, der etwas komisches vor dem Mund hatte und einen Bogen um uns herum gemacht hat, so als diese Person Abstand von uns bewahren wollte. Nach 1-2 Sekunden Verwirrung, ist mir wieder eingefallen, dass diese Person in der aktuellen Situation genau richtig gehandelt hat. Plötzlich spürte ich meine eigene Maske wieder…

Ich hatte beinahe vergessen, dass es Corona gibt.

Doch dann sah ich die Leute mit ihren Mund-Schutz-Masken und die Geschäfte mit Zetteln an der Tür: „Aufgrund des Lockdowns, geschlossen!

Wie sehr habe ich mich danach gesehnt wieder eine Ente oder eine Taube zu beobachten.

Wenn du dich also ebenfalls danach sehnst, 10-20 oder 30 Minuten zu vergessen, dass es Corona gibt, empfehle ich dir entweder mit deinen Kindern, deinen Enkelkindern, deinen Neffen, Nichten, oder mit den Kindern von Freunden, einfach spazieren zu gehen. Dann halte an, erniedrige dich, in dem du auf die Hocke gehst, und beobachte deinen Umfeld aus einen anderen Blick…

Wer weißt, vielleicht machst du eine spannende Entdeckung, wie z.B. eine Taube 😉

2021…

Hallo,

das Jahr 2021 hat nun gestartet! Welche Vorsätze hast du dieses Jahr dir vorgenommen? Hast du welche? Oder bist du eher so wie ich? Es gibt so viele Bereiche, die einen Vorsatz benötigen, dass ich schon überfordert bin, wenn ich nur dran denke. Also habe ich alle meine Vorsätze in 1 Vorsatz zusammen gefasst: 

Herr, mach mir jeden Tag mehr zu deinem Diener!

Klingt das kitschig? Vielleicht… Aber ehrlich gesagt, für mich nicht. Dieser Vorsatz, dieses Gebet, fasst alles was mir im Leben wichtig ist zusammen… Ich bete um Gott jeden Tag näher zu kommen, Jesus jeden Tag ähnlicher zu werden, einen besseren liebenden Ehemann, einen schützenden liebevollen Vater, einen vollmächtigeren begeisterten Redner jeden Tag zu werden, u.v.m. D.h. kurz gefasst: Ich bete um jeden Tag einen treueren, hingebungsvolleren Diener zu werden. Das kann allein Gott aus mir machen… 

Ich habe noch einen langen Weg vor mir und noch viel viel viel viel zu lernen. Schön, dass Jesus der WEG ist. 

Was auch cool ist: Ich muss nicht jedes Jahr mir über neue Vorsätze nachdenken, denn dieser Vorsatz ist jeden Tag aktuell.

Herr, mach mir jeden Tag mehr zu deinem Diener!

Fortify Adventskalender 2020

In 1 Woche, geht’s los mit dem Fortify Adventskalender 2020! Dieses Jahr, zum Thema „Ankündigung vom Kommen Jesu im Alten Testament“.

24 Türen = 24 Andachten = 24 Minuten, bzw. ca. 1 Minute pro Tag (na gut… ok… vielleicht eher 2 Minuten ;-)) um darüber nachzudenken wie oft, von wem, wann und wofür Jesu Kommen vorangekündigt wurde.

24 Türen = 24 Videos um uns auf Weihnachten einzustellen!

Der Herr ist gekommen und wird wieder kommen.

Ich freue mich auf die Andachten! Ich freue mich, dass du dabei bist! Ich freue mich auf Weihnachten!

Du kannst die Andachten natürlich auf der Fortify-Homepage sehen, aber auch auf Facebook (@JRFortify), auf YouTube (Playlist Adventskalender 2020). Oder du möchtest die Andacht jeden Tag entweder per E-Mail, WhatsApp, Threema oder Telegram? Dann schicke mir dafür eine kurze Mail mit „Bitte schick mir den Fortify-Adventskalender über … (E-Mail/ WhatsApp/Threema/Telegram) an ……. (Mail Adresse oder Tel.)

Diese Anfrage gilt NUR für die Zeit des Adventskalenders und NUR für die 24 Videos des Fortify Adventskalenders 2020. Deine Daten werden unmittelbar danach gelöscht.

Hallo Win,

ich habe so viel von dir gehört, dass ich unbedingt dir schreiben wollte. Leider habe ich dich noch nie getroffen.

Der 31. Oktober scheint deinen Tag zu sein, denn jedes Jahr an diesem Tag,
gehen eine Menge Leute durch die Strasse und grüßen dich. Das Interessante ist aber, dass niemand scheint zu wissen, wo du wohnst, denn die Leute klingen an allen Türen und grüßen dich aber gehen dann weiter, d.h. sie haben dich noch nicht gefunden.

Wo steckst du bloß?

Ins Internet habe ich viel über dich gelesen. Du bist viel rumgereist. Von Irland, nach USA und wieder zurück nach Europa. Mittlerweile bist du bestimmt auch nicht mehr so jung.

Freust du dich über diesen Tag? Ich hoffe, dass dir Kurbisse schmecken, denn heute sind Kurbisse fast an allen Straßenecken zu finden.

Liebe(r) Win, eine Sache würde mich noch interessieren. Da du schon älter bist und du viel herum gekommen ist, hast du vielleicht einen guten alten Freund von mir kennengelernt, nämlich Martin Luther.

Kennst du den?

Er lebte vor einigen Jahrhunderten in Sachsen-Anhalt. Er hat damals viel Ärger mit der Kirche gehabt. Er hat nämlich gesagt, dass man nicht durch die Kirche gerettet werden kann (d.h. das ewige Leben und Sündenvergebung bekommt und Gottes Kind wird), sondern allein aus Gnade durch Jesus Christus. Dann ist er auf die (m.E. tolle) Idee gekommen 95 These an der Tür der Kirche in Wittenberg zu nageln – es war wie eine öffentliche Ohrfeige an der Kirche. Die ganze Situation ist echt eskaliert. Es gab einen Haufen Ärger. Lange Rede kurzer Sinn, das Ganze hat zum heutigen Fest am 31. Oktober geführt. Man nennt das: „Die Reformation“.

Persönlich finde ich, dass Martin Luther etwas Geniales und Wichtiges in der Kirchengeschichte bewegt hat. Bis heute ist es unheimlich wichtig, dass alle Menschen hören und verstehen, dass wir allein aus Gnade durch Jesus Christus gerettet werden. Durch Jesus Christus brauchen wir keine Angst vor dem Tod, vor Hexen, vor Zauberei, vor der Finsternis oder vor Krankheiten zu haben, denn er hat aus Gnade für allen Menschen den Tod ein für allemal besiegt.

Genau das was Martin Luther wichtig damals – am 31. Oktober – bei der Reformation klar zu machen. Deshalb hat er das öffentlich gemacht.

Ok… ich höre langsam auf. Es war mir einfach wichtig dir das zu schreiben. Liebe(r) Win, vielleicht lernen wir uns eines Tages kennen. Übrigens, kannst du mir bitte deine Adresse verraten? Wenn heute Abend Leute bei uns klingen und nach dir fragen, kann ich sie dann gleich zu dir dann schicken.

Bis dahin, grüße ich dich auch: Hallo Win!

Mit „verstärkten“ Grüßen

Julien

Unbeantwortete Briefe (Geschichte zum Monatsspruch Mai 2020)

Ich habe vor Kurzem eine Geschichte mit dem Titel „Unbeantwortete Briefe“ gelesen. Diese passt sehr gut zum Monatsspruch Mai 2020 in 1. Petrus 4,10:

„Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat…“

1.Petr 4,10 
(Nachträgliche) Andacht zum Monatsspruch Mai 2020

Aufgrund der Reihe „33 Um Ostern“, hatte ich in Mai keine Andacht über den Monatsspruch Mai 2020 gepostet. Deshalb kommt nachträglich das Video zum Monatsspruch und ganz unten die o.g. Geschichte „Unbeantwortete Briefe“

Unbeantwortete Briefe 

Ich habe von einem Mann gelesen, der das Opfer eines tragischen Unfalls geworden war. Er verlor beide Beine und den linken Arm und nur ein Finger und der Daumen blieben ihm an seiner rechten Hand. Aber er verfügt immer noch über einen brillanten Geist, gepaart mit einen guten Bildung und den Erfahrungen vieler Reisen. Zuerst dachte er, es bliebe ihm nichts anderes übrig als hilfloses Leiden.

Doch dann kam ihm ein Gedanke. Es ist immer schön, Brief zu bekommen, aber wie wäre es damit, sie zu schreiben? Mit einigen Schwierigkeiten konnte er immer noch seine rechte Hand benutzen. Aber wem könnte er schreiben?

Gab es jemanden, der wie er eingesperrt und seiner Möglichkeiten beraubt war, den er mit seinen Briefen ermutigen könnte? Er dachte an Gefängnishäftlinge – die hatten immerhin noch die Hoffnung auf ihre Entlassung im Gegensatz zu ihm -, aber es sollte doch einen Versuch wert sein.

Er wandte sich an eine christliche Organisation, die sich mit dem Dienst an Gefangen befasste. Man sagte ihm, dass er auf seine Briefe keine Antworten erhalten würde – das war gegen die Gefängnisregeln -, aber er machte sich dennoch an diesen einseitigen Briefwechsel.

Er schrieb zweimal in der Woche und es forderte seine ganze Kraft heraus. Aber in diese Briefe steckte er seine ganze Seele, all seine Erfahrung, seinen ganzen Glauben, all seinen Witz und all seinen christlichen Optimismus. Immer wieder fühlte er sich entmutigt und war versucht, das Ganze aufzugeben. Aber es war die einzige Tätigkeit, die ihm geblieben war, und er war entschlossen, so lange wie möglich damit fortzufahren. 

Am Ende bekam er doch noch einen Brief. Er war sehr kurz. Der Wärter, dessen Aufgabe es war, die Post zu zensieren, hatte ihn auf dem Gefängnisbriefpapier geschrieben. Und das war, was darin stand: „Bitte schreiben Sie auf dem besten Papier, das Sie sich leisten können. Ihre Briefe werden von Zelle zu Zelle weitergereicht, bis sie buchstäblich auseinander fallen.“ 

Egal, wie unsere persönliche Situation aussieht, wir haben immer noch unsere von Gott gegebenen Talente und Fähigkeiten, unsere Erfahrung und Ermutigung die wir mit anderen teilen können. 

Anonym

Bist du dabei?

Kaum sind die Sommerferien vorbei, schon werden wir „gezwungen“ uns auf Weihnachten einzustellen. Ok ich gebe zu: Ich esse Marzipan Kartoffeln liebend gern, von daher stört’s mich nicht so ganz, dass ich schon welche kaufen kann.

Aber es geht doch ganz schön schnell oder? Ok, vielleicht bin ich etwas älter geworden, aber trotzdem. Weihnachten ist erst in 4 Monaten… oder hat jemand das Datum geändert ohne mir Bescheid zu sagen?

Kannst du so schnell umschalten? Von warm und Sonne zu kalt und Schnee? Persönlich fällt’s mir schon schwer. Jedes Jahr fällt’s mir noch mehr auf, dass Weihnachten zeitiger vor der Tür steht… Oder soll ich eher sagen, das „Weihnachtsgeschäft“ steht zeitiger vor der Tür. Denn ganz ehrlich die Weihnachtsbotschaft wird leider nicht in September schon erzählt! Wir können schon mal froh sein, wenn diese wunderbare rettende hoffnungsvolle Geschichte überhaupt am Heiligabend erzählt wird. 

So! Nun genug mit „meckern“!

Ich nutze also die Gelegenheit um dir diese frohe Botschaft schon mal zu verkünden: Ein Retter ist geboren. Sein Name ist Jesus Christus. Zu Weihnachten feiern wir seinen Geburtstag. All das leckere Essen, das wir jedes Jahr zu Weihnachten kochen und backen, kannst du als „Geburtstagskuchen“ für Jesus betrachten.

Er lädt dich jedes Jahr zu seinem Geburtstagsfeier ein. Bist du dabei?

Ich freue mich so…

Anlässlich des 3. Jubiläums von Fortify habe ich ein Hoodie und einige T-Shirts drucken lassen. Ich habe sogar 2 Mundschutzmaske extra nähen lassen.

Das Ergebnis ist echt genial. Das verdanke ich Anja Dittberner von Alles Adele vom Herzen.

Lenia hat das T-Shirt stolz angezogen. Gestern fragte unsere Zahnärztin Lenia „Was ist Fortify?“. Lenia antwortete: „Das macht mein Papa!“ Als die Ärztin las „Stärken / Ermutigen / Ausrüsten“ fragte sie: „Was rüstet ihr aus?“. Lenia antwortete wie selbstverständlich: „Menschen im Glauben!“

Gibt es eine bessere Werbung als Kinder? :-D