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Fortify Adventskalender

Jeden Tag eine Tür = 24 Türen

Jeden Tag eine 1-minütige Andacht = 24 Minuten

Jeden Tag 1 Vers (na gut… manchmal 2 ;-)) aus jedem der 24 Kapitel des Lukas Evangeliums = 24 Versen

Jeden Tag ein Gedanke über das Leben, Gott, Weihnachten… = 24 Gedanken über das Leben, Gott, Weihnachten… 

D.h.

am 24. Dezember, haben wir:

24 Minuten zusammen verbracht

24 Versen vom Lukas Evangelium zusammen gelesen

Und (hoffentlich) etwas besser verstanden was Weihnachten bedeutet

Und (Last but Not Least)

sind wir Gott etwas näher gekommen

haben wir Gott etwas besser kennen und lieben gelernt

haben wir etwas besser verstanden, was Gott an Weihnachten getan hat und warum Weihnachten mit dir und mit mir persönlich zu tun hat.

Wo findest du den „Fortify Adventskalender„? Hier:

  • WhatsApp (einfach mir eine Nachricht schicken, dann bekommst du jeden Tag den Adventskalender zugeschickt)
  • Email (einfach mir eine Mail schicken, dann bekommst du jeden Tag den Adventskalender zugeschickt)
  • Und natürlich hier auf der Fortify-Homepage!

Freue mich, dass du dabei bist!

Ich wünsche Dir schon mal eine gesegnete Adventszeit!

Auf welche Stimmen hörst du?

„Alle Texte in diesem Video sind aus Kommentaren über Lindsey Stirling und Switchfoot entnommen worden.“

Keine Ahnung, ob dir die Musik dieses Videos genauso gefällt wie mir? Aber das ist zweitrangig. Der Grund, warum ich dieses Video teile und etwas darüber schreibe, ist vielmehr, was in dem Video vermittelt wird.

In der ersten Hälfte des Videos (bis ca. 1’40) kann man im Hintergrund verschiedene Kommentare, die über Lindsey Stirling und Switchfoot in sozialen Netzwerken geschrieben wurden, lesen. Diese Kommentaren gehen den Betroffenen aber nicht am „A….“ vorbei, sondern hinterlassen Spuren, als wenn diese Kommentaren auf die Haut geschrieben worden sind.

Aber dann wischen sie diese Kommentare von ihrer Haut weg, um damit auszudrücken, dass, was andere über uns sagen (bzw. schreiben), nicht in uns tätowiert wird, bzw. „endgültig“ ist. Ich entscheide, ob ich mir das auf die Stirn schreibe und das glaube, oder nicht.

Ab 2’25 erreicht m.E. das Video so etwas wie seinen „Höhepunkt“. Die Kommentare sind nicht mehr, was andere über Lindsey Stirling und Switchfoot sagen, sondern, was Gott, was die Bibel, was die Liebe sagt:

I am enough (Ich bin genug)

I can do this (Ich schaffe das)

Love is the movement (Liebe ist die Bewegung = älteres Lied von Switchfoot – Klick hier um das Lied zu hören und die Texte zu lesen)

You bring light into the world (Du bringst Licht in die Welt)

Love is our native tongue (Liebe ist unsere Muttersprache = Lied von Switchfoot aus ihrem neuesten Album – Hier klicken)

You are loved (Du bist geliebt)

You matter (Du bist wichtig)

I can and I will (Ich kann und ich werde)

Your power is endless (Deine Macht ist endlos)

Das sind die Kommentare, bzw. die Stimmen, worauf wir hören sollten.

Ist es dir aufgefallen, dass Lindsey Stirling und Switchfoot am Anfang schwarze Kleidung anhaben und ab 2’25, weiße Kleidung?

Auf welche Stimmen hörst du? Die von irgendwelchen Foren und sozialen Netzwerken oder die Stimme Gottes, bzw. die Stimme der Liebe?

Ich mache Dir Mut auf Gottes Stimme zu hören. Ich mache Dir Mut auf sein Wort zu hören. Ich mache Dir Mut auf die Stimmen zu hören von solchen Leuten, die dich schätzen und lieben. Lass dich nicht von irgendwelchen anonymen (sinnlosen) Kommentaren prägen und beeinflussen. Wisch diese Kommentare weg. Und wenn du das nicht schaffst, bete zu Gott (und ich bete ebenfalls darum…), dass Gott diese „sch….“ Kommentare mit SEINER Liebe aus deinem Leben wegwischt.

Du bist wichtig; du bist geliebt;

Seine Macht ist endlos, deshalb bist du IN IHM mehr als genug.

Eine Hexe hat auf mich geschossen

Hexen und Zauberer sind mittlerweile „völlig normal“. Sie sind, könnte man fast sagen, Teil unseres Alltags. Sie sind mitten  in den Filmen, Werbungen, Spielen, Kindergeschichten… , manchmal gruselig, manchmal lustig, manchmal als Bösewicht aber auch oft als Helden dargestellt. Sie haben nun sogar ihren Feiertag und dürfen jedes Jahr am 31. Oktober öffentlich und frei auf die Strasse. Sie klopfen an unsere Tür, in der Hoffnung Süßigkeiten zu bekommen.

… wie süß… wie lustig… 

… oder etwa nicht?

Vor kurzem hat eine Hexe auf mich geschossen, nicht nur ein mal, sondern gleich drei mal. Beim dritten Mal konnte ich nur noch kriechen und mein Rücken war „platt“. Es tat weh (und tut zum Teil immer noch weh).

Diese Auseinandersetzung mit einer Hexe und dieser jährliche Feiertag haben mich erneut zum Nachdenken gebracht.

Wie gehe ich mit solchen „Zauberwesen“ um? Ich gebe zu… einerseits haben sie einen gewissen Reiz. Entweder durch übernatürliche Kräfte oder irgendwelche „Abrakadabra-Formel“ zu erreichen, was „normale Sterbliche“ nicht machen können, das hat schon etwas Cooles in sich. Ist es dir aber schon aufgefallen, dass es immer etwas mit Dunkelheit zu tun hat?

Es gibt viele Bücher, Filme, Zeichentricks u.v.m., die Hexen und Zauberer darstellen. Mittlerweile sind Hexen und Zauberer nicht automatisch böse. Und doch… haben sie immer mit dunklen Mächten zu tun

Früher war Dunkelheit automatisch mit Bösem gleichzusetzen. Deshalb wird’s in der Bibel immer wieder betont, dass man selbst in der Dunkelheit (d.h. mitten im Bösen), Gott trotzdem ergreifen kann und ER  seine Kinder nicht im Stich lässt. Allerdings hat sich diese „Selbstverständlichkeit“ umgewandelt. Heute ist Dunkelheit nicht mehr automatisch mit Bösem gleichzusetzen. Dunkle Mächte können angeblich lieb sein. So werden dunkle Mächte, Dunkelheit, Hexen, Zauberer usw. verharmlost und sympathisch gemacht (siehe z.B. ältere Filme wie Daredevil, der goldene Kompass …)

Nichtsdestotrotz „dealen“ diese „netten“ Hexen und Zauberer immer noch mit dunklen Mächten. Da  ist es auch,  m.E., interessant, dass sogar in Filmen die Atmosphäre dunkel dargestellt wird, wenn „nette“ Hexen und Zauberer sauer werden und ihre Zauberkräfte verwenden. Eine Szene, die ich besonders beeindruckend finde, ist in „Herr der Ringe – Die Gefährten“, als Bilbo den Ring Gandalf nicht geben will und ihn unterstellt, den nur für sich haben zu wollen. Gandalf, der Freund und Beschützer – der „nette“ Zauberer – wird sauer und alles um Gandalf herum  wird erschreckend dunkel (Die Szene ist noch relativ am Anfang vom Film – Hier die Szene von youTube. Leider nur auf englisch).

Was will ich damit sagen?

Wir sollten uns im Klaren sein:  Egal wie nett, hübsch, jung, alt, Hexen und Zauberer sind – egal  welche Absicht in der Hexerei und Zauberei steckt – so heldenhaft diese auch sein mag -, es bleibt Fakt, dass  mit Dunkelheit, dunklen Mächten, Dämonen und letztendlich mit dem Feind, Satan, gedealt wird.

Obwohl ich dafür bin, dass Christen gesellschaftsrelevant reden und leben sollten, hier ist eine Grenze, die wir nicht überschreiten dürfen. Unser Gott ist der Vater des Lichts und hat ein für allemal den Feind besiegt. Deshalb sollten wir, wie es in der Bibel gesagt wird und besonders aus Liebe zu unserem Gott die Finger von Hexerei und Zauberei (und bzw. von Halloween) lassen.

Wenn es uns darum geht „cool“ zu sein und mit der Welt einen „Common Ground“ zu finden, bin ich überzeugt, dass es andere Dinge gibt, wo wir mitmachen können, die mindestens genauso „cool“ sind und uns einen „Common Ground“ geben… ohne gleich mit dem Feind zu „dealen“.

Also lasst uns hier Reformatoren des Lichts sein!

Martin Luther hängt seine 95 Thesen an die Kirchentür von Wittenberg

Was willst du hören?

Unsere jüngste Tochter ist eineinhalb Jahre alt. Vor einigen Tagen habe ich ihr die Geschichte, „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“, vorgelesen. Darin kam die Frage: „Weißt du, wie sehr Papa dich lieb hat?“, und Elouise antwortete wie selbstverständlich: „Oui“…, zumindest klangt das so. Ich war der stolzeste Papa der Welt. So hoffte ich, als die Frage kam: „Hast du auch Papa lieb?“, wieder ein „Oui“ zu hören. Ich bekam aber eine Kopfbewegung von rechts nach links mit „mhmm!mhmm!“…, anders gesagt: „Non!“… Ich war plötzlich verwirrt und konnte nur hoffen, dass sie das nicht so gemeint hatte.

Ein paar Tage später waren wir in der Küche. Ich rief Elouise zum Essen: „Elouise! Viens manger. Le Repas est prêt!“ (= „Komm essen. Das Essen ist fertig!“).

Die Antwort von Elouise aus meiner Perspektive: „mhmm!mhmm! Will ich nicht!“

Die Antwort von Elouise aus der Perspektive meiner Frau: „Manger!“ (=“essen„)

Da Elouise sofort zu Tisch kam und auf ihrem Stuhl hoch klettern wollte, scheint meine Frau die Antwort von Elouise am besten interpretiert zu haben.

Ob Elouise das wirklich gesagt hat, werden wir wohl nie erfahren…

Ich musste einfach denken: „Man hört, was man hören will!“ Da ist mir eine Werbung vom Musikanbieter Deezer wieder eingefallen (Sorry… es soll keine extra Werbung sein ): 

Ehrlich gesagt,  muss ich bei dieser Werbung immer lachen, denn es gibt keinen größeren Unterschied zwischen den Worten und dem Ton und der Körpersprache des Mannes. Genau darum geht es: „Hör, was du hören willst!“.

Ich habe den Eindruck, es passiert uns (mir zumindest) oft. Wir hören, was wir hören wollen. Ich höre gerne, wenn meine Tochter mir sagt, dass sie mich liebt und sie weiß, dass ich sie lieb habe. Welcher Vater würde das nicht?

Was willst du gerne hören? Von deiner Familie? Von deinen Arbeitskollegen? Von deinem Umfeld?

Es ist gar nicht so leicht zu akzeptieren, dass man sich manchmal etwas vormacht und sich selbst täuscht. Vielleicht gibt  es aber auch einen Riesenunterschied zwischen, was ich hören will und was ich hören muss. Oder?

Ich wünsche mir allerdings, dass, was ich hören will mit dem, was ich hören muss, übereinstimmt. Das wünsche ich auch Dir von ganzem Herzen! Denn so brauchen wir uns nichts mehr vorzumachen.

Advanced Communicator Bronze

Ich habe dieser Monat die Freude mein 2. Zertifikat bei Toastmasters abgeschlossen zu haben.

In diesem Zertifikat, war mein Schwerpunkt „Geschichte erzählen“ und „Unterhaltsam reden„. Besonders herausfordernd waren für mich, die Themen „Volkssage„, „die unterhaltsame Rede“ und „die dramatische Rede„.

Ich freue mich eine weitere Herausforderung in Rhetorik überwunden zu haben und diese neuen Fähigkeiten im Rahmen von Fortify einzusetzen um zu ermutigen, zu stärken und auszurüsten.

Hier einige Reden, die ich im Rahmen dieses Zertifikats gehalten habe… Viel Freude beim Anschauen. 

„Vielleicht war er gar keinen Fuchs“
"Fang den Fuß" – Julien Renard

"Aufstehen! Anziehen!" Wie kann man Kinder für die Schule fertig machen und dabei Spaß haben?Julien zeigt es mit seiner Rede "Fang den Fuß".

Gepostet von Leipziger Redefreiheit am Montag, 7. Januar 2019
„Fang den Fuß“
Julien Renard – Sophie

Wer war eure erste große Liebe? Julien Renard erzählt uns seine persönliche Geschichte mit einer dramatischen Wendung.

Gepostet von Leipziger Redefreiheit am Montag, 1. Oktober 2018
„Sophie“
Sammelt euch ums Lagerfeuer! Julien entführt euch…

Sammelt euch ums Lagerfeuer! Julien entführt euch in eine Indianer-Geschichte über die Multnomah Falls. Wann bist du bereit, uns deine Geschichte zu erzählen?Besuche die Toastmasters in Leipzig: Jeden 2. und 4. Montag des Monats. 🙂

Gepostet von Leipziger Redefreiheit am Mittwoch, 15. August 2018
Volkssage „Multnomah Falls“

Was in aller Welt geschieht mit dem Christentum?

Vor ca. einem Monat, hatte John Cooper, der Sänger von der Band Skillet, sich über den Statement von 2 christlichen Prominenten, die der Meinung sind, der Welt über ihre Zweifel am christlichen Glauben kundtun zu müssen, bei Facebook geäußert.

Skillet

Dieser Artikel ist m.E. wirklich genial. Ich habe mich also sehr darüber gefreut, als die Zeitschrift PRO, kurze Zeit später, eine deutsche Übersetzung veröffentlicht hat.

Das möchte ich unbedingt mit euch teilen. John Cooper bringt die Sachen auf dem Punkt. Ich wünsche mir, dass wir ernsthaft darüber nachdenken, wer unsere Glaubensvorbilder sind? Wer hat das Sagen in meinem Glaubensleben?

Skillet-Sänger: „Warum öffentlichkeitswirksam vom Glauben abwenden?“