Archiv des Autors: Julien

Eine Hexe hat auf mich geschossen

Hexen und Zauberer sind mittlerweile „völlig normal“. Sie sind, könnte man fast sagen, Teil unseres Alltags. Sie sind mitten  in den Filmen, Werbungen, Spielen, Kindergeschichten… , manchmal gruselig, manchmal lustig, manchmal als Bösewicht aber auch oft als Helden dargestellt. Sie haben nun sogar ihren Feiertag und dürfen jedes Jahr am 31. Oktober öffentlich und frei auf die Strasse. Sie klopfen an unsere Tür, in der Hoffnung Süßigkeiten zu bekommen.

… wie süß… wie lustig… 

… oder etwa nicht?

Vor kurzem hat eine Hexe auf mich geschossen, nicht nur ein mal, sondern gleich drei mal. Beim dritten Mal konnte ich nur noch kriechen und mein Rücken war „platt“. Es tat weh (und tut zum Teil immer noch weh).

Diese Auseinandersetzung mit einer Hexe und dieser jährliche Feiertag haben mich erneut zum Nachdenken gebracht.

Wie gehe ich mit solchen „Zauberwesen“ um? Ich gebe zu… einerseits haben sie einen gewissen Reiz. Entweder durch übernatürliche Kräfte oder irgendwelche „Abrakadabra-Formel“ zu erreichen, was „normale Sterbliche“ nicht machen können, das hat schon etwas Cooles in sich. Ist es dir aber schon aufgefallen, dass es immer etwas mit Dunkelheit zu tun hat?

Es gibt viele Bücher, Filme, Zeichentricks u.v.m., die Hexen und Zauberer darstellen. Mittlerweile sind Hexen und Zauberer nicht automatisch böse. Und doch… haben sie immer mit dunklen Mächten zu tun

Früher war Dunkelheit automatisch mit Bösem gleichzusetzen. Deshalb wird’s in der Bibel immer wieder betont, dass man selbst in der Dunkelheit (d.h. mitten im Bösen), Gott trotzdem ergreifen kann und ER  seine Kinder nicht im Stich lässt. Allerdings hat sich diese „Selbstverständlichkeit“ umgewandelt. Heute ist Dunkelheit nicht mehr automatisch mit Bösem gleichzusetzen. Dunkle Mächte können angeblich lieb sein. So werden dunkle Mächte, Dunkelheit, Hexen, Zauberer usw. verharmlost und sympathisch gemacht (siehe z.B. ältere Filme wie Daredevil, der goldene Kompass …)

Nichtsdestotrotz „dealen“ diese „netten“ Hexen und Zauberer immer noch mit dunklen Mächten. Da  ist es auch,  m.E., interessant, dass sogar in Filmen die Atmosphäre dunkel dargestellt wird, wenn „nette“ Hexen und Zauberer sauer werden und ihre Zauberkräfte verwenden. Eine Szene, die ich besonders beeindruckend finde, ist in „Herr der Ringe – Die Gefährten“, als Bilbo den Ring Gandalf nicht geben will und ihn unterstellt, den nur für sich haben zu wollen. Gandalf, der Freund und Beschützer – der „nette“ Zauberer – wird sauer und alles um Gandalf herum  wird erschreckend dunkel (Die Szene ist noch relativ am Anfang vom Film – Hier die Szene von youTube. Leider nur auf englisch).

Was will ich damit sagen?

Wir sollten uns im Klaren sein:  Egal wie nett, hübsch, jung, alt, Hexen und Zauberer sind – egal  welche Absicht in der Hexerei und Zauberei steckt – so heldenhaft diese auch sein mag -, es bleibt Fakt, dass  mit Dunkelheit, dunklen Mächten, Dämonen und letztendlich mit dem Feind, Satan, gedealt wird.

Obwohl ich dafür bin, dass Christen gesellschaftsrelevant reden und leben sollten, hier ist eine Grenze, die wir nicht überschreiten dürfen. Unser Gott ist der Vater des Lichts und hat ein für allemal den Feind besiegt. Deshalb sollten wir, wie es in der Bibel gesagt wird und besonders aus Liebe zu unserem Gott die Finger von Hexerei und Zauberei (und bzw. von Halloween) lassen.

Wenn es uns darum geht „cool“ zu sein und mit der Welt einen „Common Ground“ zu finden, bin ich überzeugt, dass es andere Dinge gibt, wo wir mitmachen können, die mindestens genauso „cool“ sind und uns einen „Common Ground“ geben… ohne gleich mit dem Feind zu „dealen“.

Also lasst uns hier Reformatoren des Lichts sein!

Martin Luther hängt seine 95 Thesen an die Kirchentür von Wittenberg

Was willst du hören?

Unsere jüngste Tochter ist eineinhalb Jahre alt. Vor einigen Tagen habe ich ihr die Geschichte, „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“, vorgelesen. Darin kam die Frage: „Weißt du, wie sehr Papa dich lieb hat?“, und Elouise antwortete wie selbstverständlich: „Oui“…, zumindest klangt das so. Ich war der stolzeste Papa der Welt. So hoffte ich, als die Frage kam: „Hast du auch Papa lieb?“, wieder ein „Oui“ zu hören. Ich bekam aber eine Kopfbewegung von rechts nach links mit „mhmm!mhmm!“…, anders gesagt: „Non!“… Ich war plötzlich verwirrt und konnte nur hoffen, dass sie das nicht so gemeint hatte.

Ein paar Tage später waren wir in der Küche. Ich rief Elouise zum Essen: „Elouise! Viens manger. Le Repas est prêt!“ (= „Komm essen. Das Essen ist fertig!“).

Die Antwort von Elouise aus meiner Perspektive: „mhmm!mhmm! Will ich nicht!“

Die Antwort von Elouise aus der Perspektive meiner Frau: „Manger!“ (=“essen„)

Da Elouise sofort zu Tisch kam und auf ihrem Stuhl hoch klettern wollte, scheint meine Frau die Antwort von Elouise am besten interpretiert zu haben.

Ob Elouise das wirklich gesagt hat, werden wir wohl nie erfahren…

Ich musste einfach denken: „Man hört, was man hören will!“ Da ist mir eine Werbung vom Musikanbieter Deezer wieder eingefallen (Sorry… es soll keine extra Werbung sein ): 

Ehrlich gesagt,  muss ich bei dieser Werbung immer lachen, denn es gibt keinen größeren Unterschied zwischen den Worten und dem Ton und der Körpersprache des Mannes. Genau darum geht es: „Hör, was du hören willst!“.

Ich habe den Eindruck, es passiert uns (mir zumindest) oft. Wir hören, was wir hören wollen. Ich höre gerne, wenn meine Tochter mir sagt, dass sie mich liebt und sie weiß, dass ich sie lieb habe. Welcher Vater würde das nicht?

Was willst du gerne hören? Von deiner Familie? Von deinen Arbeitskollegen? Von deinem Umfeld?

Es ist gar nicht so leicht zu akzeptieren, dass man sich manchmal etwas vormacht und sich selbst täuscht. Vielleicht gibt  es aber auch einen Riesenunterschied zwischen, was ich hören will und was ich hören muss. Oder?

Ich wünsche mir allerdings, dass, was ich hören will mit dem, was ich hören muss, übereinstimmt. Das wünsche ich auch Dir von ganzem Herzen! Denn so brauchen wir uns nichts mehr vorzumachen.

Advanced Communicator Bronze

Ich habe dieser Monat die Freude mein 2. Zertifikat bei Toastmasters abgeschlossen zu haben.

In diesem Zertifikat, war mein Schwerpunkt „Geschichte erzählen“ und „Unterhaltsam reden„. Besonders herausfordernd waren für mich, die Themen „Volkssage„, „die unterhaltsame Rede“ und „die dramatische Rede„.

Ich freue mich eine weitere Herausforderung in Rhetorik überwunden zu haben und diese neuen Fähigkeiten im Rahmen von Fortify einzusetzen um zu ermutigen, zu stärken und auszurüsten.

Hier einige Reden, die ich im Rahmen dieses Zertifikats gehalten habe… Viel Freude beim Anschauen. 

„Vielleicht war er gar keinen Fuchs“
"Fang den Fuß" – Julien Renard

"Aufstehen! Anziehen!" Wie kann man Kinder für die Schule fertig machen und dabei Spaß haben?Julien zeigt es mit seiner Rede "Fang den Fuß".

Gepostet von Leipziger Redefreiheit am Montag, 7. Januar 2019
„Fang den Fuß“
Julien Renard – Sophie

Wer war eure erste große Liebe? Julien Renard erzählt uns seine persönliche Geschichte mit einer dramatischen Wendung.

Gepostet von Leipziger Redefreiheit am Montag, 1. Oktober 2018
„Sophie“
Sammelt euch ums Lagerfeuer! Julien entführt euch…

Sammelt euch ums Lagerfeuer! Julien entführt euch in eine Indianer-Geschichte über die Multnomah Falls. Wann bist du bereit, uns deine Geschichte zu erzählen?Besuche die Toastmasters in Leipzig: Jeden 2. und 4. Montag des Monats. 🙂

Gepostet von Leipziger Redefreiheit am Mittwoch, 15. August 2018
Volkssage „Multnomah Falls“

Was in aller Welt geschieht mit dem Christentum?

Vor ca. einem Monat, hatte John Cooper, der Sänger von der Band Skillet, sich über den Statement von 2 christlichen Prominenten, die der Meinung sind, der Welt über ihre Zweifel am christlichen Glauben kundtun zu müssen, bei Facebook geäußert.

Skillet

Dieser Artikel ist m.E. wirklich genial. Ich habe mich also sehr darüber gefreut, als die Zeitschrift PRO, kurze Zeit später, eine deutsche Übersetzung veröffentlicht hat.

Das möchte ich unbedingt mit euch teilen. John Cooper bringt die Sachen auf dem Punkt. Ich wünsche mir, dass wir ernsthaft darüber nachdenken, wer unsere Glaubensvorbilder sind? Wer hat das Sagen in meinem Glaubensleben?

Skillet-Sänger: „Warum öffentlichkeitswirksam vom Glauben abwenden?“

Sommer-Musikempfehlung: Newsboys „United“

Nach ca. 10 Jahren haben sich die Newsboys teilweise wieder zusammen getan und im  Mai 2019 die CD „United“ herausgebracht. Obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war, war meine Neugier größer… und diese wurde belohnt.

Newsboys „United“ ist eine super Sommer-CD… Gute Laune, peppige Rhythmen, schöne Melodien und aussagekräftige Texte.

Was ist genau mit „United“ gemeint? Gemeint sind die Newsboys der letzten 10 Jahre (Michael Tait, Jody Davis, Jeff Frankenstein, Duncan Philips), zusammen mit Peter Furler (Mitgründer der Newsboys vor 34 Jahren) und Phil Joel (früherer Bassgitarrist der Newsboys).

Mir gefällt besonders, dass sowohl die Peter Furler – Ära, als auch die Michael Tait – Ära gut miteinander kombiniert und beide gut zu hören sind. Die Lieder sind eine gute Mischung von den Newsboys der letzten 20 Jahre und vermitteln so den „United“ Effekt.

Als kleine persönliche Empfehlung stechen m.E. folgende Lieder besonders heraus:

… nur, um einige Lieder zu nennen.

Mit diesem Album wünsche ich Euch schöne Sommertage.

Buchrezension: What is the Bible?

Die Bibel – faszinierend, einzigartig und voller Geheimnisse! Warum dieses uralte Buch heute noch so relevant ist“ von Rob Bell

„Rob Bell? Ich wusste gar nicht, dass er überhaupt noch lebt!“ Das war das Erste, was mir ein Bekannter sagte, als ich erzählte, dass ich dabei bin, das neueste Buch von Rob Bell zu lesen.

Nachdem Rob Bell viel von sich in der „evangelikalen Welt“ hören lassen hat, wurde es in den letzten Jahren um seine Person etwas ruhiger. Persönlich haben mich seine Bücher seit „Das letzte Wort hat die Liebe“ („Love wins„) nicht wirklich vom Hocker gerissen.

Mit dir. Für dich. Vor dir.: Was Gott ist. Und was nicht.“ war m.E. ziemlich enttäuschend. Aus diesem Grund habe ich keine Motivation gespürt seine zwei nächsten Bücher („The Zimzum of Love“ und „How to Be Here„) zu lesen.

Vor einigen Jahren schrieb Rob Bell mehrere Artikel auf Tumbl zum Thema „What is the Bible?„Ich fand die Artikel echt interessant und inspirierend. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, als diese Artikel in dem Buch „What is the Bible?“ zusammengebracht und veröffentlich wurden, was sogar ein bisschen später auf Deutsch mit dem Titel Die Bibel – faszinierend, einzigartig und voller Geheimnisse“ übersetzt worden ist.

Ob man nun mit Rob Bell in seinen Aussagen übereinstimmt oder nicht, so  muss man ihm aber zugestehen, dass er ein toller Lehrer und Redner ist. Er kann komplizierte Dinge „einfach“ erklären.

Nichtsdestotrotz sind mir persönlich einige Punkte etwas zu weit her geholt. Ich konnte da nicht immer mitgehen, z.B., im  Kapitel 4 „Wer hat Jesus die Rechnungen bezahlt?“ Interessante Frage und interessant geschrieben, aber manche Argumente waren mir etwas zu „sprunghaft“ und m.E. nicht ganz schlüssig.

Wiederum schreibt Rob Bell über manche Themen in großartiger Art und Weise, z.B., im Kapitel 1 „Mose und sie Lebenssaft„, im Kap. 7 „Rauchende Öfen und Feuerfackeln„, im Kap. 12 „Flut„, im Kap. 13 „Fisch„, im Kap. 14 „Sohn“ u.v.m.

Wie gewohnt, stellt Rob Bell eine Menge Fragen. So werden wir „gezwungen“ mitzudenken und manchmal unsere Denkweise, wie wir manche Dinge seit Jahrzehnten verstanden haben und sahen, etwas zu überdenken und unter die Lupe zu nehmen (vorausgesetzt, wir lassen uns darauf ein…).

Interessant sind ebenfalls die Fragen, womit Rob Bell sich im Teil 4  auseinandersetzt. Das sind nämlich „die Fragen, die immer gestellt werden„. Es ist m.E. Rob Bell gelungen, diese „Fragen, die immer gestellt werden“, interessant und spannend zu behandeln. Das sind Fragen wie z.B.

  • Was sollen eigentlich all diese Stammbäume?
  • Musste Jesus sterben?
  • Was ist mit der Prädestination?
  • Ist die Bibel das Wort Gottes?

Wie schon gesagt, habe ich mich über dieses gefreut. Denn auch wenn ich nicht mit allen Punkten einverstanden bin, hat Rob Bell mich dazu gebracht, meine Denkweise zu überdenken und mir in Klaren zu sein, warum denke ich so? Ich wurde an manchen Stellen sogar „provoziert“. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Rob Bell sich genau das gewünscht hat ;-).

Dieses Buch ist keine „Gute Nacht“ Lektüre, aber ein tolles Buch für Leute, die sich bewusst mit theologischen und bibliologischen Themen auseinandersetzen wollen.

Zum Schluss, habe ich mich auch über dieses Buch gefreut, denn es setzt (hoffentlich) das Zeichen „Rob Bell ist zurück“ auf. Zurück mit Qualität und Tiefgang… so wie ich Rob Bell entdeckt und schätzen gelernt habe.

No risk – No fun…

… bis du einmal zu viel auf die Nase fällst!

Ich muss am Anfang etwas zugeben: Ich finde Veränderung spannend.

Einerseits ist es spannend, weil Veränderung etwas mit uns macht… andererseits stellt Veränderung etwas Unbekanntes dar. Sie verbirgt ein gewisses Risiko, das Spannung mit sich bringt.

Im Laufe der Jahre habe ich allerdings ein „zwiespältiges Verhältnis“ zur Veränderung entwickelt. Was meine ich damit?

Vor 15 Jahren war ich noch Single. Das Risiko, das ich z.B. bei einer Veränderung einging, betraf nur mich. Ehrlich gesagt, machte es echt Spaß!

Heute bin ich 15 Jahre älter (ich weiß… das ist eine tiefe Erkenntnis). Ich bin verheiratet und Vater von 4 Kindern, d.h. ein Risiko, das ich  z.B. bei einer Veränderung eingehe, betrifft mindestens 6 Personen. Manchmal  macht es schon  Spaß… aber nicht immer.

Einerseits finde ich ein Risiko nach wie vor spannend und „anziehend“. Andererseits bin ich im Laufe der Jahre so oft auf die Nase gefallen, dass die Angst vor den Folgen des Risikos mich bremst.

Letzte Woche, am Samstag sind wir vormittags mit den Kindern im Wald spazieren gegangen. Phileas wollte unbedingt am Wasser spielen, eine Sperre bauen und anschliessend den Bach überqueren. Früher hätte ich gedacht: „Toll! Machen wir sofort!“ An diesem Tag ertappte ich mich bei dem Gedanken: „Moment mal! Wenn er rein fällt, dann ist er völlig nass und ich habe keine Wechselkleidung dabei, ganz zu schweigen, dass er sich verletzen kann.“ Natürlich ist dieser Gedanke für Eltern nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz war ich mit meinen eigenen Gedanken nicht einverstanden und ließ Phileas die Sperre bauen und den Bach überqueren.

Nein! Er ist nicht rein gefallen.

Nachmittags sind wir zum Paunsdorf Center (Leipzig) gefahren, denn dort sollten „Profibiker“ auftreten. Es war echt beeindruckend, was man auf solchen kleinen Fahrräder machen kann. Ich wage es nicht zu denken, wie oft sie auf die Nase gefallen sind, sich verletzt haben und trotzdem wieder auf´s Fahrrad gestiegen sind und noch mal probiert haben.

Ob sie immer noch „No Risk! No Fun!“ sagen können?

Vielleicht sagen sie eher „Know How! Know Fun!“ oder so etwas Ähnliches?!

Wie ist es bei dir?

Vielleicht lachst du, wenn ich über „Angst“ schreibe. „No Risk! No Fun!“ ist natürlich dein Lebensmotto und du kannst nicht nachvollziehen, wie man so „sicherheitssüchtig“ leben kann.

Oder vielleicht lachst du, wenn du an diesen Leute denkst, die ständig Veränderungen und Risiken eingehen. Für dich ist es ein Zeichen von „Instabilität“ und/oder „Unreife“. Das ist vielleicht „cool“, wenn man jung ist, aber als Erwachsene muss man mit dem „Quatsch“ aufhören.

Ehrlich gesagt, denke ich, dass der „Fun“ irgendwo dazwischen ist.

Wer Risiken „herausfordert“, wird sicherlich oft auf die Nase fallen. Und vielleicht auch ein Mal zu viel. Dann ist leider den „Fun“ vorbei.

Andererseits, wer keine Risiken eingeht, wird wahrscheinlich im Leben wenig (oder gar nichts) erleben. Dann ist ebenfalls den „Fun“ vorbei.

Da musste ich erneut an die Predigt von Andreas Schmidt vom letzten Sonntag denken (Siehe meine Notizen hier). Besonders folgender Satz ist mir hängen geblieben:

Gott rechnet gar nicht damit, dass wir Verluste erleiden. Wenn wir uns für Gott einsetzen, wird immer ein Gewinn daraus und andere werden dadurch gesegnet. Wenn Gott uns herausfordert, überfordert er uns nicht.

Andreas Schmidt (Prediger EFG Lebenslicht Limbach) – Verkündigung am 19.05.2019 in der Hofgemeinde Leipzig

Was ein Risiko aus menschlicher Sicht darstellt, ist im Grunde genommen kein Risiko aus göttlicher Sicht. Es kann nur ein Gewinn und ein Segen werden, bzw. „FUN“.

Aus göttlicher Sicht macht „No Risk! No Fun!“ schon Sinn, vorausgesetzt, ich gehe das Risiko MIT Gott ein. Das ist das grundlegende „Know How“, um ein Risiko einzugehen. Deshalb „Know How! Know Fun!

Wie ist es bei dir?

Wie gehst du Veränderungen ein? Wie gehst du Risiken ein? (Mittlerweile sollte es klar sein, dass vermeiden keine Option ist.)

Ich wünsche Dir, dass du jedes Risiko des Lebens MIT Gott eingehst, denn dann kannst du sicher sein: Es wird herausfordernd sein! Es wird spannend sein! Es wird „Fun“ sein!