2 neue Predigten „von zu Hause“

Ich habe mich sehr gefreut am vergangenen Wochenende wieder mit Fortify für „Predigten vor Ort“ unterwegs zu sein.

Hier sind zwei Predigten, die ich für zwei Gemeinden während der Coronakrise, bzw. Kontaktsperre, aufgenommen habe:

Predigt über 2. Korinther 2, 5-11: Vergebung ist dran
Predigt über Josua 2: Gott überrascht

Für weitere Videos von Fortify, hier klicken!

Für weitere Predigten von Fortify, hier klicken!

Das wäre beinahe ein Hit auf YouTube gewesen!

Vor einem knappen Monat, auf dem Weg zur Arbeit, bin ich an diesem Stein gestolpert…

Kannst du den sehen?

Nein? Das ist normal… Ich habe den auch nicht gesehen. 

Hier ist das Ergebnis (Achtung… ist vielleicht nicht jugendfrei!)

Darüber hinaus… Kaputte Hose, kaputte Schuhen, rechte Hand verletzt, und Prellungen am Fuss und Schulter!

Nur wegen eines kleinen Steines.

Ich verspreche: Ich habe nichts am Handy gemacht! Ich guckte nach vorne und war konzentriert auf meinem Weg… und trotzdem, wenn jemand meinen Sturz gefilmt hätte, wäre es sicherlich einen Hit auf YouTube gewesen!

Manchmal ist es im Leben wirklich so! Im übertragenen Sinne. 

Alles läuft wie geschmiert. Du lebst deinen Alltag, wie alle anderen Menschen. Du machst nichts falsches. Ganz im Gegenteil. Und doch plötzlich, wie aus dem Nichts, stolperst du gegen „einen Stein“… Er war wirklich nicht zu sehen… und doch dein Sturz könnte einen Hit auf YouTube werden. 

Wie kommt das? Woher? Wer hat sowas zugelassen? Gott? Habe ich doch etwas „falsches“ gemacht und muss nun dafür zahlen? Will Gott mir etwas klarmachen? Will Er mich vielleicht bestrafen? Oder vielleicht hat er mir den Rücken zugedreht? … oder… oder… oder…

Ich habe manchmal den Eindruck, wir stellen eine Menge Fragen, die vielleicht keine Antwort haben. Manchmal schimpfen wir mit Gott, weil uns etwas zugestoßen ist… und vielleicht hat er „nichts“ damit zu tun. Manchmal denken wir, dass Gott gegen uns sauer ist und uns bestraft… obwohl er vielleicht eher Mitleid hat.

So oder so, habe ich manchmal den Eindruck, dass wir in „einem kleinen Stein“ einen Riesenberg hinein interpretieren. Im Leben stürzen wir, das ist einfach so. Manchmal können wir es verhindern. Manchmal nicht. Manchmal sehen wir es kommen. Manchmal nicht. Manchmal ist der Sturz, die Folgen unserer Handlungen. Manchmal stürzen wir… einfach so. 

Manche Dinge passieren… einfach so! Das Wichtigste ist nicht unbedingt wieso, weshalb, warum… sondern eher wozu. Wie geht’s nun weiter? Denn das Leben geht weiter! Das Wichtigste ist nicht, ob Gott entweder dafür gesorgt hat, dass der Stein genau auf meinen Weg liegt und für den Sturz gesorgt hat, oder das zugelassen hat, oder vielleicht gewollt hat, dass ich falle usw.… sondern viel mehr, wie geht’s weiter? Was tut Gott, während und nachdem wir gestürzt sind. Denn glaub mir: Er wirkt! 

Er beschützt uns tagein tagaus. Und manchmal passiert’s doch, dass unser Fuss sich an einen Stein stößt. Was nun? Kann Gott uns doch nicht schützen? Doch… aber vielleicht lautet die Frage: „Wozu der Sturz?“ 

Die Frage sollte sich nicht um die Vergangenheit drehen, sondern viel mehr um den Jetzt und um die Zukunft… Nicht: Warum ist es passiert? Sondern wie geht’s weiter? Wo wirkt Gott durch diesen Sturz in meinem Leben?

Denn glaub mir… er wirkt… einfach so! 

Fortify ist „umgezogen“… oder sowas in der Art…

Die Homepage von Fortify bleibt nach wie vor www.jrfortify.de. Der Umzug war diesmal nicht digital, sondern physisch, bzw. körperlich.

Wir sind Ende Mai (wie schon in einigen Videos von Fortify-Live erwähnt) umgezogen. Wir wohnen aber immer noch in der coolen Stadt „Leipzisch“ 🙂

Wir sind Gott unheimlich dankbar nach mehreren Jahren Suche, eine Wohnung gefunden zu haben, die für unsere 6-köpfige Familie groß genug ist. Die Kinder geniessen den Innenhof und können in ihren jeweiligen Schulen mit ihren Freunden bleiben. 

Wer die immobilen Situation in Leipzig in etwa kennt, weiß wie schwierig es ist eine größere Wohnung (bzw. größeres Haus), die bezahlbar ist und familienfreundlich ist. Ohne gleich 10-20 Kilometer außerhalb der Stadt ziehen zu müssen. 

Wir sind Gott umso dankbarer für dieses Geschenk und wollte diese Freude mit euch „teilen“.

Back to Pfingsten

Wir erleben aufgrund seit ca. 2,5-3 Monate, besonders turbulente Zeiten. Sicherlich freuen sich viele, dass die „Corona-Massnahmen“ etwas aufgelockert werden. Nichtsdestotrotz passt die aktuelle Situation zur Pfingsten, denn Pfingsten ist ein „turbulentes“ Fest.

Beim ersten Pfingstfest, war das Volk Israel in der Wüste, am Berg Sinai. Es kam aus 400 Jahren Sklaverei heraus. Es war aber noch kilometerweit vom verheißenen Land entfernt. Die Krönung war, dass die Israeliten in der Wüste steckten und keine Ahnung hatten, wo lang und wie lange es noch so weiter gehen sollte. 

Es waren turbulente Zeiten!

In diesen turbulenten Zeiten, gab Gott dem Volk die Tora (die 5 Bücher Mose… kurz und einfach gesagt: die Bibel für die damalige Juden), als Weisung zum Leben.

Viele Jahre später, nachdem der Messias, worauf die Juden solange gewartet hatten, „endlich“ gekommen ist, war er leider „schon wieder“ weg (Ostern und Himmelfahrt). Die Jünger hatten die Anweisung von Jesus Christus bekommen, in Jerusalem zu bleiben und auf die Erfüllung von Gottes Verheißung zu warten, nämlich das Kommen des Heiligen Geistes.

Es waren wieder turbulente Zeiten!

In diesen turbulenten Zeiten, sandte Gott seinen Geist, als der Stellvertreter von Jesus Christus, als der Tröster und die Kraft, um die Jünger und die Gemeinde Gottes auszurüsten und klar zu machen: „Ich (bzw. Gott) bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt!“ 

Pfingsten ist ein turbulentes Fest! 

Deshalb wenn Pfingsten dieses Jahr etwas anders ist, als in den letzten Jahren, ist es vielleicht gar nicht so schlimm. Wir können uns daran erinnern, wie turbulent Pfingsten sowohl für das Volk Israel, als auch für die ersten Christen und die ersten Gemeinden war. 

In diesen turbulenten Zeiten, lässt Gott uns nicht allein, sondern sendet seinen Geist als seinen Tröster und seine Kraft aus, um uns daran zu erinnern, dass wir keine Waisenkinder sind, sondern, dass er uns aus Liebe und Gnade zu seinen Kindern gemacht hat. 

In diesem Sinne, wünsche ich Dir Gottes reichen Segen in diesen turbulenten Pfingsten!

Buchempfehlung: Machine Gun Preacher

Vielleicht hast du in der aktuellen Situation etwas mehr Zeit als sonst zu lesen. Deshalb kommt hier eine Buchempfehlung.

Ich hatte vor einigen Jahren von der Geschichte von Sam Childers gehört. Da ich eher der „Film-Typ“ bin, habe ich natürlich auch den Film „Machine Gun Preachers“ mit Gerard Butler gesehen. Aber ich war nie dazu gekommen, oder besser gesagt, ich hatte mich nie dazu bewegt, endlich das Buch zu kaufen und zu lesen. Das habe ich aber vor dann einigen Wochen nachgeholt.

Gleich am Anfang: Ich finde den Film mit Gerard Butler wirklich gut. Das sind tolle Aktionsszenen, eine gute Botschaft, ein bisschen Humor, es ist gut gespielt und relativ nah am Buch (das kann ich natürlich erst jetzt sagen, nachdem ich das Buch gelesen habe 😉).

Nichtsdestotrotz muss ich sagen (noch mal… nachdem ich das Buch gelesen habe 😉), dass das Buch die Botschaft des Evangeliums und die tiefe Motivation von Sam Childers und seinen Mitarbeitern wesentlich stärker betont als der Film. Das macht das Buch und natürlich die Arbeit der „Angels of East Africa“ spannender, interessanter, herzergreifender und bewegender. 

Ich hatte am Anfang etwas Angst, dass das Buch eine tolle krasse Geschichte nach der Anderen erzählen würde. Aber so ist es nicht. Sam Childers erzählt, wo er herkommt, was er erlebt hat und wie er dazu gekommen ist, diese Arbeit in Süden von Sudan aufzubauen. 

Dieses Buch ist keineswegs für schwache Nerven, aber wer „Zweifel“ hat, dass Sam Childers dem Herrn dient (trotz Maschinengewehr und Waffen usw.), sollte sich auf das Buch einlassen. Er wird schnell seine Meinung ändern.

Sam Childers und seine Freunde setzen alles ein, um die Kinder im Süden von Sudan und Norduganda zu retten. Sie nehmen Jesus Christus als Vorbild, indem sie mit ihrem Leben kämpfen und diese Kinder beschützen, sogar auch noch, als viele andere zurücktreten oder fliehen. 

Keine Ahnung, ob alles, was Sam Childers tut und wie er das tut, „christlich“ ist… Tatsache ist aber: Ich ziehe meinen Hut vor ihm und vor seinen Mitarbeitern ab für den Mut und den Einsatz, die sie aus Liebe zu diesen Kindern zeigen. Gott segne sie und beschütze sie weiter!

Schwangerschaft aus der Sicht des Mannes!

Ich habe letzte Woche einen Artikel gelesen, worüber ich gerne was schreiben möchte.

Der Artikel hat den Titel „4-fache Mutter wird wegen ihres Körpers von einer Jugendlichen beleidigt: Dann reagiert sie auf tolle Weise“ (einfach drauf klicken um den zu lesen).

Zusammengefasst: Eine 4-fache Mutter besucht zum Geburtstag eines ihrer Kinder einen Wasserpark. „Als sie im Badeanzug mit ihren Kindern am Becken steht, hört sie plötzlich die abfällige Bemerkung einer Jugendlichen: „Eeww, schaut euch diese Beulen an ihren Beinen an. Die sollte sie aber nun wirklich verstecken. Verletzt beschließt die Vierfach-Mutter, einen offenen Brief an die Jugendliche zu verfassen, denn der Kommentar lässt sie so ganz und gar nicht kalt.

Der Brief kannst du im o.g. Artikel lesen.

Hier möchte ich aber aus der Sicht eines Ehemannes, eines 4-fachen Vaters, kurz etwas zur Äußerung dieser Jugendlichen schreiben, denn ich habe ähnliche Bemerkungen in den letzten 10 Jahren öfters gehört. Ehrlich gesagt, bringt es mich sehr zum Nachdenken und sogar manchmal zur Weißglut.

Die Entwicklung des Körpers einer Frau sowohl während der Schwangerschaft als nach der Schwangerschaft sind für mich Zeichen von 4 Punkten (Ich betone: Ich bin selber Vater von 4 Kindern mit ein und derselben Ehefrau… d.h. ich meine, schreiben zu können, was kommt…):

Leben: Egal was du denkst über Ehe, Familie und Kinder, es bleibt eine Tatsache, dass jeder einzelnen Mensch, d.h. du auch, als Baby bzw. als kleines Kind zur Welt gekommen ist. Deshalb leben wir. Das ist übrigens der normale Lauf der Dinge. D.h., eine schwangere Frau trägt Leben in und an sich. 

Schönheit: Verzeihung, aber ich muss jetzt von meiner eigenen Ehefrau ein bisschen schwärmen. Wir sind seit 15 Jahren verheiratet. Ich liebe sie vom Herzen… und ich gebe zu, dass ihre Schönheit mich immer am Meisten umgehauen hat während der 40-41 Wochen Schwangerschaft. Sehen, wie ihr Bauch wächst (aber nicht nur… sondern auch andere Körperteile ;-)) und wie Leben erwacht und wie das Baby im Bauch immer aktiver wird… 

Stolz: Bei jedem meiner 4 Kinder wurde ich von Stolz erfüllt während der Schwangerschaft, bei der Geburt und bis heute. Wenn ich sie alle 4 anschaue, bin ich sehr stolz, ihr Vater zu sein; aber nicht nur darauf, sondern ich bin auch stolz Ehemann zu sein. Ich bin so stolz auf meine Frau, die alle 4 Schwangerschaften und Entbindungen tapfer durchlebt hat. Aber es geht noch weiter, denn die Schwangerschaft und die Entbindung sind nur der Startschuss. Ich bin unglaublich stolz, dass Gott uns diese Herausforderung des Elternseins anvertraut hat. 

Wunder: Wenn eine Frau und ein Kind eine Schwangerschaft und eine Geburt überleben, ist es keineswegs selbstverständlich, sondern ein Wunder. Selbst bei den medizinischen Möglichkeiten, die wir in Deutschland haben dürfen. Meine Frau durfte das 4 mal erleben. Und ich? Ich durfte das 4 mal miterleben. Ich durfte 4 mal dieses Wunder vor meinen Augen Gestalt annehmen sehen… bis heute.

Denn genau das ist der Punkt. Die „Beulen“, wie diese Jugendlichen es im Artikel genannt haben, sind Zeichen des Lebens, der Schönheit, der Stolz und dass Wunder heute noch tagtäglich vor unseren Augen geschehen. Es ist sehr schade und traurig, wenn wir diese Wunder als „Beule“ bezeichnen.

Wir, Männer, bzw. Väter, haben hier eine unheimlich wichtige Rolle. Viele Frauen fühlen sich nicht unbedingt wohl in ihrem Körper, wenn sie „dicker“ und „runder“ werden, wenn ihre Lieblingshosen nicht mehr passen (und manchmal sogar selbst nach der Entbindung immer noch nicht passen) usw. Leider lassen manchmal „erwachsene“ Männer ähnliche Sprüche raus wie diese Jugendlichen im Artikel. Und wenn sie sich nicht trauen, es laut zu sagen, sprechen doch ihre Blicke „Bände“ über „Abwertung“ u.ä.

Ehrlich gesagt, bin ich dankbar, dass ich nicht unsere 4 Kinder 9 Monate lang in meinem Bauch tragen musste, ganz zu schweigen sie zu entbinden. Wenn ich sehe, wie ich selber zugenommen habe während der Schwangerschaft meiner Frau, wage ich gar nicht daran zu denken, wie ich ausgesehen hätte, wenn ich selber, bzw. an ihrer Stelle, schwanger geworden wäre. 

Deshalb muss es uns Männern klar sein: Wenn WIR unsere Ehefrauen nicht wertschätzen, lieben, verwöhnen, trösten, umarmen usw. ob sie dünn, dick, rund, schwanger oder nicht, und mit „Beulen“ oder nicht, sind… wer soll das bitte tun? 

Meine Ehefrau hat nicht „ihre“ Kinder getragen und zur Welt gebracht, sondern „UNSERE“ Kinder, d.h. wenn sie „Beulen“ hat, habe ich auf alle Fälle dazu beigetragen. Wie diese 4-fache Mutter in diesem Artikel es sagt: „

„Schämt euch nicht und stellt euch nicht ins Abseits“

https://www.ohmymag.de/schoenheit/4-fache-mutter-wird-wegen-ihres-korpers-von-einer-jugendlichen-beleidigt-dann-reagiert-sie-auf-tolle-weise_art14229.html

Als Ehemänner ist es unsere Verantwortung, unsere Ehefrauen zu ermutigen und ihnen zu helfen sich nicht zu schämen, sich nicht ins Abseits zu stellen, sondern sich in ihrem Körper wohl zu fühlen und stolz über ihre, bzw. unsere Kinder zu sein. Denn die „Beulen“, die eine Frau nach einer Schwangerschaft weiter mit sich trägt, sind die Zeichen von Leben und Schönheit. Sie sind die Zeichen, dass ein weiteres Wunder geschehen ist und darauf kann sie und ihr Mann stolz sein. 

Zumindest bin ich das 🙂 Und meine Frau kann das auch alle Fälle sein!

Der Musiker Tom Fletcher und seine Frau haben während der 9 Monate der Schwangerschaft jeden Tag Fotos gemacht. Das ist das Ergebnis (plus ein kleines Lied, das Tom Fletcher geschrieben hat, mit dem Titel „Something New“).

Ich finde das Video ziemlich cool und spiegelt m.E. die Aussage des Artikels wieder.

Besorgt um die VORsorge und die FÜRsorge?

Ich durfte letzter Sonntag über Josua 2 sprechen. Dabei habe ich erklärt, dass Gott für alles VOR- und FÜR-gesorgt hatte.

Ganz kurz… „Was bisher geschah“…

Mose ist vor einiger Zeit gestorben und Josua hat nun die Leitung vom Volk Israel übernommen. Die Israeliten stehen an der Grenze zum verheißenen Land „Kanaan“. Josua schickt zwei Soldaten um die Stadt Jericho auszukundschaften. 

Jericho

Mich beeindruckt besonders in diesem Kapitel, wie Gott die zwei Kundschafter durch seine Vor- und Fürsorge überrascht… 

Kaum sind sie in der Stadt angekommen, gehen sie im Haus einer Hure, namens Rahab (Zur Info: Solche Häuser waren damals ähnlich wie Gaststätte heute… also nicht automatisch gleich wie einen Bordell, sondern ein Haus für Leute auf die Durchreise…) – Soweit so gut… Aber gleich klopfen die Königssoldaten an der Tür und wollen sie verhaften. – Und gleich kommt’s – 

Rahab versteckt die zwei Kundschafter und lügt die Königssoldaten an ohne mit dem Wimpeln zu zücken.

Anschliessend predigt Rahab die Kundschaftern an und sagt ihnen: „Ich weiß, dass der HERR euch das Land gegeben hat…“ (Jos.2,9) (…) „denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden!“(Jos.2,11). 

(Warte es geht weiter…)

Rahab „verhandelt“ mit den zwei Kundschaftern, weil sie ist überzeugt, dass der Gott der Israeliten, also der Gott der Bibel, also „Gott oben im Himmel und unten auf Erden“, sie und ihre ganz Familie retten kann. Erst wenn sie das Versprechen der Kundschaftern hat, hilft sie ihnen zu fliehen. Wie?

„Da ließ sie die zwei Kundschaftern an einem Seil durch das Fenster hinunter; denn ihr Haus war an der Stadtmauer, und sie wohnte an der Mauer.“ (Jos.2,15) 

Und zum Schluss, sagt sie ihnen wo und wie lange sie sich verstecken sollen um nicht von den Königssoldaten gefunden und verhaftet zu werden. 

Die Kundschafter sind absolut verblüfft… Gott hat durch Rahab vorgesorgt… Aber nicht nur, sondern durch die ganze Geschichte Israels in der Wüste zwischen Ägypten und Kanaan, hat Gott dafür gesorgt, dass das Herz der Kanaaniter „zerschmolz, als sie dies hörten, „und in keinem blieb noch Mut euch gegenüber. Denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf der Erde.“ (Jos.2,11)

Gott hat die zwei Kundschafter auf der ganzen Linie überrascht.

Gott macht das auch noch heute… uns überraschen… durch seine VOR- und FÜRsorge! Gott verspricht uns heute noch, uns nicht einfach so im Alltag auszusenden, ohne Vorbereitung… Nein… Er hat vorgesorgt… und sorgt tagtäglich für uns.

Er schickt uns nicht ins Unbekannte… sondern ER war und ist schon, wo wir morgen sein werden!