Schwangerschaft aus der Sicht des Mannes!

Ich habe letzte Woche einen Artikel gelesen, worüber ich gerne was schreiben möchte.

Der Artikel hat den Titel „4-fache Mutter wird wegen ihres Körpers von einer Jugendlichen beleidigt: Dann reagiert sie auf tolle Weise“ (einfach drauf klicken um den zu lesen).

Zusammengefasst: Eine 4-fache Mutter besucht zum Geburtstag eines ihrer Kinder einen Wasserpark. „Als sie im Badeanzug mit ihren Kindern am Becken steht, hört sie plötzlich die abfällige Bemerkung einer Jugendlichen: „Eeww, schaut euch diese Beulen an ihren Beinen an. Die sollte sie aber nun wirklich verstecken. Verletzt beschließt die Vierfach-Mutter, einen offenen Brief an die Jugendliche zu verfassen, denn der Kommentar lässt sie so ganz und gar nicht kalt.

Der Brief kannst du im o.g. Artikel lesen.

Hier möchte ich aber aus der Sicht eines Ehemannes, eines 4-fachen Vaters, kurz etwas zur Äußerung dieser Jugendlichen schreiben, denn ich habe ähnliche Bemerkungen in den letzten 10 Jahren öfters gehört. Ehrlich gesagt, bringt es mich sehr zum Nachdenken und sogar manchmal zur Weißglut.

Die Entwicklung des Körpers einer Frau sowohl während der Schwangerschaft als nach der Schwangerschaft sind für mich Zeichen von 4 Punkten (Ich betone: Ich bin selber Vater von 4 Kindern mit ein und derselben Ehefrau… d.h. ich meine, schreiben zu können, was kommt…):

Leben: Egal was du denkst über Ehe, Familie und Kinder, es bleibt eine Tatsache, dass jeder einzelnen Mensch, d.h. du auch, als Baby bzw. als kleines Kind zur Welt gekommen ist. Deshalb leben wir. Das ist übrigens der normale Lauf der Dinge. D.h., eine schwangere Frau trägt Leben in und an sich. 

Schönheit: Verzeihung, aber ich muss jetzt von meiner eigenen Ehefrau ein bisschen schwärmen. Wir sind seit 15 Jahren verheiratet. Ich liebe sie vom Herzen… und ich gebe zu, dass ihre Schönheit mich immer am Meisten umgehauen hat während der 40-41 Wochen Schwangerschaft. Sehen, wie ihr Bauch wächst (aber nicht nur… sondern auch andere Körperteile ;-)) und wie Leben erwacht und wie das Baby im Bauch immer aktiver wird… 

Stolz: Bei jedem meiner 4 Kinder wurde ich von Stolz erfüllt während der Schwangerschaft, bei der Geburt und bis heute. Wenn ich sie alle 4 anschaue, bin ich sehr stolz, ihr Vater zu sein; aber nicht nur darauf, sondern ich bin auch stolz Ehemann zu sein. Ich bin so stolz auf meine Frau, die alle 4 Schwangerschaften und Entbindungen tapfer durchlebt hat. Aber es geht noch weiter, denn die Schwangerschaft und die Entbindung sind nur der Startschuss. Ich bin unglaublich stolz, dass Gott uns diese Herausforderung des Elternseins anvertraut hat. 

Wunder: Wenn eine Frau und ein Kind eine Schwangerschaft und eine Geburt überleben, ist es keineswegs selbstverständlich, sondern ein Wunder. Selbst bei den medizinischen Möglichkeiten, die wir in Deutschland haben dürfen. Meine Frau durfte das 4 mal erleben. Und ich? Ich durfte das 4 mal miterleben. Ich durfte 4 mal dieses Wunder vor meinen Augen Gestalt annehmen sehen… bis heute.

Denn genau das ist der Punkt. Die „Beulen“, wie diese Jugendlichen es im Artikel genannt haben, sind Zeichen des Lebens, der Schönheit, der Stolz und dass Wunder heute noch tagtäglich vor unseren Augen geschehen. Es ist sehr schade und traurig, wenn wir diese Wunder als „Beule“ bezeichnen.

Wir, Männer, bzw. Väter, haben hier eine unheimlich wichtige Rolle. Viele Frauen fühlen sich nicht unbedingt wohl in ihrem Körper, wenn sie „dicker“ und „runder“ werden, wenn ihre Lieblingshosen nicht mehr passen (und manchmal sogar selbst nach der Entbindung immer noch nicht passen) usw. Leider lassen manchmal „erwachsene“ Männer ähnliche Sprüche raus wie diese Jugendlichen im Artikel. Und wenn sie sich nicht trauen, es laut zu sagen, sprechen doch ihre Blicke „Bände“ über „Abwertung“ u.ä.

Ehrlich gesagt, bin ich dankbar, dass ich nicht unsere 4 Kinder 9 Monate lang in meinem Bauch tragen musste, ganz zu schweigen sie zu entbinden. Wenn ich sehe, wie ich selber zugenommen habe während der Schwangerschaft meiner Frau, wage ich gar nicht daran zu denken, wie ich ausgesehen hätte, wenn ich selber, bzw. an ihrer Stelle, schwanger geworden wäre. 

Deshalb muss es uns Männern klar sein: Wenn WIR unsere Ehefrauen nicht wertschätzen, lieben, verwöhnen, trösten, umarmen usw. ob sie dünn, dick, rund, schwanger oder nicht, und mit „Beulen“ oder nicht, sind… wer soll das bitte tun? 

Meine Ehefrau hat nicht „ihre“ Kinder getragen und zur Welt gebracht, sondern „UNSERE“ Kinder, d.h. wenn sie „Beulen“ hat, habe ich auf alle Fälle dazu beigetragen. Wie diese 4-fache Mutter in diesem Artikel es sagt: „

„Schämt euch nicht und stellt euch nicht ins Abseits“

https://www.ohmymag.de/schoenheit/4-fache-mutter-wird-wegen-ihres-korpers-von-einer-jugendlichen-beleidigt-dann-reagiert-sie-auf-tolle-weise_art14229.html

Als Ehemänner ist es unsere Verantwortung, unsere Ehefrauen zu ermutigen und ihnen zu helfen sich nicht zu schämen, sich nicht ins Abseits zu stellen, sondern sich in ihrem Körper wohl zu fühlen und stolz über ihre, bzw. unsere Kinder zu sein. Denn die „Beulen“, die eine Frau nach einer Schwangerschaft weiter mit sich trägt, sind die Zeichen von Leben und Schönheit. Sie sind die Zeichen, dass ein weiteres Wunder geschehen ist und darauf kann sie und ihr Mann stolz sein. 

Zumindest bin ich das 🙂 Und meine Frau kann das auch alle Fälle sein!

Der Musiker Tom Fletcher und seine Frau haben während der 9 Monate der Schwangerschaft jeden Tag Fotos gemacht. Das ist das Ergebnis (plus ein kleines Lied, das Tom Fletcher geschrieben hat, mit dem Titel „Something New“).

Ich finde das Video ziemlich cool und spiegelt m.E. die Aussage des Artikels wieder.

Besorgt um die VORsorge und die FÜRsorge?

Ich durfte letzter Sonntag über Josua 2 sprechen. Dabei habe ich erklärt, dass Gott für alles VOR- und FÜR-gesorgt hatte.

Ganz kurz… „Was bisher geschah“…

Mose ist vor einiger Zeit gestorben und Josua hat nun die Leitung vom Volk Israel übernommen. Die Israeliten stehen an der Grenze zum verheißenen Land „Kanaan“. Josua schickt zwei Soldaten um die Stadt Jericho auszukundschaften. 

Jericho

Mich beeindruckt besonders in diesem Kapitel, wie Gott die zwei Kundschafter durch seine Vor- und Fürsorge überrascht… 

Kaum sind sie in der Stadt angekommen, gehen sie im Haus einer Hure, namens Rahab (Zur Info: Solche Häuser waren damals ähnlich wie Gaststätte heute… also nicht automatisch gleich wie einen Bordell, sondern ein Haus für Leute auf die Durchreise…) – Soweit so gut… Aber gleich klopfen die Königssoldaten an der Tür und wollen sie verhaften. – Und gleich kommt’s – 

Rahab versteckt die zwei Kundschafter und lügt die Königssoldaten an ohne mit dem Wimpeln zu zücken.

Anschliessend predigt Rahab die Kundschaftern an und sagt ihnen: „Ich weiß, dass der HERR euch das Land gegeben hat…“ (Jos.2,9) (…) „denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden!“(Jos.2,11). 

(Warte es geht weiter…)

Rahab „verhandelt“ mit den zwei Kundschaftern, weil sie ist überzeugt, dass der Gott der Israeliten, also der Gott der Bibel, also „Gott oben im Himmel und unten auf Erden“, sie und ihre ganz Familie retten kann. Erst wenn sie das Versprechen der Kundschaftern hat, hilft sie ihnen zu fliehen. Wie?

„Da ließ sie die zwei Kundschaftern an einem Seil durch das Fenster hinunter; denn ihr Haus war an der Stadtmauer, und sie wohnte an der Mauer.“ (Jos.2,15) 

Und zum Schluss, sagt sie ihnen wo und wie lange sie sich verstecken sollen um nicht von den Königssoldaten gefunden und verhaftet zu werden. 

Die Kundschafter sind absolut verblüfft… Gott hat durch Rahab vorgesorgt… Aber nicht nur, sondern durch die ganze Geschichte Israels in der Wüste zwischen Ägypten und Kanaan, hat Gott dafür gesorgt, dass das Herz der Kanaaniter „zerschmolz, als sie dies hörten, „und in keinem blieb noch Mut euch gegenüber. Denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf der Erde.“ (Jos.2,11)

Gott hat die zwei Kundschafter auf der ganzen Linie überrascht.

Gott macht das auch noch heute… uns überraschen… durch seine VOR- und FÜRsorge! Gott verspricht uns heute noch, uns nicht einfach so im Alltag auszusenden, ohne Vorbereitung… Nein… Er hat vorgesorgt… und sorgt tagtäglich für uns.

Er schickt uns nicht ins Unbekannte… sondern ER war und ist schon, wo wir morgen sein werden!

Andachten zu den Monatssprüche

Hier kommt das nächste Video von Fortify-Live. Das erste von mindestens zwölf in den nächsten Monaten, denn ich werde monatlich eine kurze Andacht über den jeweiligen Monatsspruch posten und schicken.

Wer die Videos von Fortify-Live noch nicht bekommt, kann sich gerne bei mir melden. Um die Videos per WhatsApp zu erhalten, einfach „Fortify-Live WhatsApp“ an meiner Nummer schicken. Um die Videos lieber per E-Mail zu bekommen, einfach die Nachricht „Fortify-Live E-Mail“ schicken (hier klicken).

Du hast natürlich auch die Möglichkeit entweder per Facebook oder per YouTube die Videos anzuschauen. 

Monatsspruch Januar 2020: „Gott ist treu!“ 1. Korinther 1

Sei ein Kämpfer!

Es gibt ein Thema, das mich seit mehreren Jahren beschäftigt. Vor kurzem hat ein Musiker, den ich gerne höre, ein Album herausgebracht, das (m.E. „leider“) genau dieses Thema anspricht, das mir immer Bauchschmerzen bereitet.

„Welches Thema?“, fragst du dich sicherlich.

Das Thema „Aufgeben“ oder „nicht aufgeben„.

Der US-amerikanischer American-Football-Trainer Vince Lombardi sagte: 

„Quitters never win! And winners never quit!“

Übersetzung: „Leute, die aufgeben, gewinnen niemals! Leute, die gewinnen, geben niemals auf!“

Es mag vielleicht im Sport stimmen aber im Leben? Als ich vor einigen Jahren hörte, wie ein Lobpreisleiter bei einem Seminar diesen Satz zitierte, war’s sehr unangenehm „in meinen Ohren“. Diese Aussage hat mich von Anfang an gestört, denn für mich bedeutet das: Wenn du Erfolg erleben willst, wenn du im Leben etwas erreichen willst, darfst du NIEMALS aufgeben! Ansonsten bist du ein „Quitter“, d.h. ein „Kneifer“, ein Loser…

Der Musiker, von dem ich oben erzählt habe, sagt in einem Lied:

„A fighter isn’t someone who never fails. A fighter is someone who never quits.“

Übersetzung: „Ein Kämpfer ist nicht jemand, der niemals scheitert. Ein Kämpfer ist jemand, der niemals aufgibt.“

Wenn wir diese beide Aussagen weiter verfolgen würden, kommen wir schnell zum Ergebnis: Um etwas zu erreichen, darfst du niemals aufgeben und dich umorientieren, d.h., du darfst keinen Fehler machen. Die Entscheidungen, die du heute triffst, müssen morgen und übermorgen und nächstes Jahr und in 10 Jahren weiter die Richtigen sein, denn wenn nicht, heißt das, du musst etwas aufgeben und dich neu orientieren. 

Es ist mir bewusst: Ich übertreibe und treibe das Ganze auf die Spitze. Aber ist es uns ebenfalls bewusst, welchen Druck solche Aussagen ausüben können?

Meine Frau und ich sind die „besten“ Beweise, dass man aufgeben kann und nichtsdestotrotz viel im Leben (erfolgreich) erreichen kann.

Ein Beispiel: Als wir verlobt waren, studierte meine Frau Theologie. Sie hatte das erste Jahr erfolgreich abgeschlossen und das zweite Jahr ging auf Hochtour los. Da meine Frau allerdings eher praktisch veranlagt ist, fiel ihr die ganze Theorie sehr schwer. Schon während des ersten Trimesters des zweiten Jahres, stand sie vor der Frage, ob sie wirklich weiter machen soll. Vielleicht hätte sie doch am Ende des 1. Jahres aufhören sollen. Oder soll sie doch durchhalten und „kämpfen“? Viele Leute haben versucht sie zu „überreden“, dass sie doch bleiben möchte, um weiter zu studieren. 

Eines Tages ging sie in die Stille, um mit Gott zu reden und zu versuchen seinen Willen herauszufinden. Sie erzählte mir, wie Gott ihr den Eindruck gab: „Egal wie du dich entscheidest, ich liebe dich immer noch! Du bleibst mein Kind!“ Diese Gewissheit hat meine Frau zu der Entscheidung gebracht… (Achtung… jetzt kommt’s…) „aufzugeben“. 

Wie konnte sie so was machen? Weil sie die Gewissheit hatte, dass Gott sie weiter liebt, unabhängig von ihren Leistungen und davon, ob sie weiter macht oder aufgibt. 

Wir haben in den folgenden Jahren einige Sachen als Familie erlebt, in denen wir uns tatsächlich dafür entschieden haben aufzugeben. Und wir sind nicht davon gestorben! 

Sicherlich hätten wir weiter machen können und hätten unglaubliche Dinge mit Gott erlebt… Aber das würde bedeuten, dass man nur Sachen mit Gott erleben kann, wenn man nur einen bestimmten Weg geht. Und das stimmt auf gar keinen Fall! 

Wir haben unglaubliche Dinge mit Gott erlebt und gelernt, obwohl wir aufgegeben haben (z.B. wie gehe ich mit „Versagen“ und „Scheitern“ um?). 

Das heißt nicht, dass wir sofort das Handtuch werfen, sobald eine Situation schwierig und herausfordernd wird, sondern es heißt, dass egal wie die Situation aussieht, sind wir überzeugt:

  • dass Gott uns liebt, unabhängig von unserer Leistungen, Versagen, Scheitern oder Erfolgen.
  • dass wir jeden Tag die Möglichkeit haben unglaubliche Dingen mit Gott zu erleben, genau da, wo wir jetzt gerade sind!
  • dass Gott nicht nur „einen“ Plan für unser Leben hat (und wenn wir in eine andere Richtung gehen, sind wir raus).
  • dass Gott viel größer, kreativer, verständnisvoller, allwissender, gnädiger, liebevoller … ist, als wir!
  • dass selbst, wenn wir aufgeben (obwohl wir vielleicht hätten weitermachen sollen), Gott wird uns nicht aufgeben!

Ich weiß nicht in welcher Situation du steckst, aber ich mach Dir Mut: Lass dich nicht unter Druck setzen. Lass dich nicht einreden, dass du weniger wert bist, wenn du aufgibst; dass Gott dich weniger liebt oder weniger mit dir etwas anfangen kann, wenn du aufgibst… Gott ist VIEL GRÖßER… 

Persönlich, macht mir das Mut… Ich hoffe dir auch! 

Ich habe mir eine Definition von „Kämpfer“ überlegt:

In diesem Sinne: Sei ein Kämpfer! Halte durch oder gebe auf! Aber bleibe in Jesus Christus! Denn ER liebt dich, egal, was kommt und gibt dich nicht auf!

Bis dich etwas im Leben so heftig trifft…

Am 23. Oktober, ist TobyMac’s ältester Sohn mit 21 Jahren ganz plötzlich verstorben. Wer TobyMac’s Musik schon mal ein bisschen gehört hat, hat wahrscheinlich einige Lieder gehört, in denen Truett MacKeehan (Künstlername: TruDog) mitgesungen hat. z.B. TruDog: The Return; Hype Man…)

In dem Lied „21 Years“ (siehe Video unten und Texte hier), singt TobyMac seine Trauer, seine Gedanken, seine Fragen aber auch seine Überzeugung darüber wo sein Sohn heute ist.

Hier einige Sätze, die ich besonders stark finde (hab in Klammern versucht in etwa zu übersetzen…)

„Why would You give and then take him away? (Wieso würdest du geben und ihm dann wieder wegnehmen?)

suddenly end, could You not let it fade? (Plötzlich zu Ende. Konntest du es nicht langsam verblassen lassen?)

What I would give for a couple of days.“ (Was würde ich alles geben für nur ein paar Tage.)

„Is it just across the Jordan? Or a city in the stars? (Ist es nur über den Jordan? Oder eine Stadt in der Sternen?)

Are you singin‘ with the angels? (Singst du grad mit den Engel?)

Are you happy where you are? (Bist du glücklich wo du bist?)

Well, until this show is over (Bis dieser Show vorbei ist…)

And you run into my arms (… und du in meinen Armen läufst)

God has you in Heaven (Gott hat dich im Himmel)

But I have you in my heart (Aber ich habe dich in meinem Herzen)

I just can’t make sense of this (Ich kann mir keinen Sinn daraus machen)

Everything is so dissonant (Es passt alles nicht zusammen)

Somebody said he was meant for this (Jemand sagte er wäre dafür bestimmt)

But I’m just straight missin‘ him (Aber ich vermisse ihn wahnsinnig)

Als ich das Lied gehört habe, meine kleine Tochter, Elouise, spielte grad neben mir. Zur selben Zeit habe ich eine Textnachricht meiner großen Tochter, Charlotte, bekommen. Sie sagte mir, dass sie zur Mittags nach Hause wieder kommt. Währenddessen spielten meine 2 andere Kindern friedlich (ausnahmsweise ;-)) zusammen in ihrem Zimmer. Eine Welle der Dankbarkeit und der Freude hat mich erobert. Ich musste Gott loben und danken für meine Kinder (und meine Familie überhaupt…).

Gleichzeitig musste ich eine Träne für TobyMac und seine Familie vergiessen… aber nicht nur, sondern für alle Leute, die ich kenne, die ganz plötzlich geliebte Menschen verloren haben und die mit Fragen, Trauer und „Emotions-Achterbahn“ zurück bleiben.

Vielleicht ermutigt dich dieses Lied und diese Texte wie mir. Vielleicht erfüllt dich Dankbarkeit und Freude, wenn du deine Kinder und deine Familie anschaust, bzw. an sie denkst. Denn, wie TobyMac in einem Interview sagte:

„Until something in life hits you this hard, you never know how you will handle it.“ (Übersetzung: „Bis dich etwas im Leben so heftig trifft, hast du keine Ahnung, wie du damit umgehen wirst.“)

Deshalb, genieß deine Lieben solange sie bei dir sind…

Und wenn du dabei bist, sprich ruhig ein Gebet für diejenigen aus, die einen nahstehenden Menschen ganz plötzlich verloren haben… 

Ich bete mit: „God has you in Heaven But I have you in my heart“ („Gott hat dich im Himmel, aber ich habe dich in meinem Herzen!“