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Auf welche Stimmen hörst du?

„Alle Texte in diesem Video sind aus Kommentaren über Lindsey Stirling und Switchfoot entnommen worden.“

Keine Ahnung, ob dir die Musik dieses Videos genauso gefällt wie mir? Aber das ist zweitrangig. Der Grund, warum ich dieses Video teile und etwas darüber schreibe, ist vielmehr, was in dem Video vermittelt wird.

In der ersten Hälfte des Videos (bis ca. 1’40) kann man im Hintergrund verschiedene Kommentare, die über Lindsey Stirling und Switchfoot in sozialen Netzwerken geschrieben wurden, lesen. Diese Kommentaren gehen den Betroffenen aber nicht am „A….“ vorbei, sondern hinterlassen Spuren, als wenn diese Kommentaren auf die Haut geschrieben worden sind.

Aber dann wischen sie diese Kommentare von ihrer Haut weg, um damit auszudrücken, dass, was andere über uns sagen (bzw. schreiben), nicht in uns tätowiert wird, bzw. „endgültig“ ist. Ich entscheide, ob ich mir das auf die Stirn schreibe und das glaube, oder nicht.

Ab 2’25 erreicht m.E. das Video so etwas wie seinen „Höhepunkt“. Die Kommentare sind nicht mehr, was andere über Lindsey Stirling und Switchfoot sagen, sondern, was Gott, was die Bibel, was die Liebe sagt:

I am enough (Ich bin genug)

I can do this (Ich schaffe das)

Love is the movement (Liebe ist die Bewegung = älteres Lied von Switchfoot – Klick hier um das Lied zu hören und die Texte zu lesen)

You bring light into the world (Du bringst Licht in die Welt)

Love is our native tongue (Liebe ist unsere Muttersprache = Lied von Switchfoot aus ihrem neuesten Album – Hier klicken)

You are loved (Du bist geliebt)

You matter (Du bist wichtig)

I can and I will (Ich kann und ich werde)

Your power is endless (Deine Macht ist endlos)

Das sind die Kommentare, bzw. die Stimmen, worauf wir hören sollten.

Ist es dir aufgefallen, dass Lindsey Stirling und Switchfoot am Anfang schwarze Kleidung anhaben und ab 2’25, weiße Kleidung?

Auf welche Stimmen hörst du? Die von irgendwelchen Foren und sozialen Netzwerken oder die Stimme Gottes, bzw. die Stimme der Liebe?

Ich mache Dir Mut auf Gottes Stimme zu hören. Ich mache Dir Mut auf sein Wort zu hören. Ich mache Dir Mut auf die Stimmen zu hören von solchen Leuten, die dich schätzen und lieben. Lass dich nicht von irgendwelchen anonymen (sinnlosen) Kommentaren prägen und beeinflussen. Wisch diese Kommentare weg. Und wenn du das nicht schaffst, bete zu Gott (und ich bete ebenfalls darum…), dass Gott diese „sch….“ Kommentare mit SEINER Liebe aus deinem Leben wegwischt.

Du bist wichtig; du bist geliebt;

Seine Macht ist endlos, deshalb bist du IN IHM mehr als genug.

Musikempfehlung: Switchfoot

Hier kommt eine weitere „Werbepause“ für Musik-Interessenten.

Diesmal möchte ich euch die Band Switchfoot besonders empfehlen.

Ich habe Switchfoot vor ca. 17 Jahren entdeckt. Ich war damals an der Bibelschule. Ein guter Freund hatte mir die CD „Learning to breathe“ vorgespielt.

2002 – während eines Gemeindepraktikums in Yorba Linda, Orange County, Kalifornien – hatte ich die Chance Switchfoot in einem Baseball Stadion (zusammen mit Skillet) im Konzert zu sehen. Ich kann meine Freude und Begeisterung in diesen Zeilen unmöglich wiedergeben. Bis heute spüre ich beides in meinem Herzen, immer wenn ich Switchfoot höre. Ich durfte sie seitdem noch mal in einem Konzert sehen und die Freude und die Begeisterung waren immer noch da.

Was macht Switchfoot so besonders?

Nach 11 Alben und einigen „Side-projects“ schaffen sie es, sich weiter zu entwickeln und sich trotzdem immer noch “treu” zu bleiben. Was meine ich damit? Drei Musiker der Band sind dieselben seit 1996 – die zwei anderen sind vor ca. 15 Jahren dazu gekommen. Seitdem sind sie gemeinsam unterwegs!

„Unterwegs“ ist ein guter Begriff, um Switchfoot zu beschreiben. Sowohl ihre Musik, als ihre Texte widerspiegeln eine geistige Reise. Jede CD ist musikalisch etwas unterschiedlich und dennoch wird sie eindeutig durch den Sound von Switchfoot bestimmt.

Die Stimme von Jon Foreman ist wirklich einzigartig. Die Band schafft es, ruhige, heftige, rockige, fröhliche und düstere Songs auf einer CD, bzw. einer Bühne zusammen zu bringen.

Ihre neue CD „Native Tongue“ –  Muttersprache –  (Siehe Video unten) ist unterschiedlich angenommen worden. Es liegt daran, dass Switchfoot etwas anderes, neues (?), experimentieren wollte. Das ist ihnen gelungen. Obwohl ich am Anfang etwas enttäuscht war, habe ich mich „durchgerungen“ das Album immer wieder zu hören. Warum? Weil ich mittlerweile Switchfoot „kenne“ und weiß, dass etwas wie Qualität, Herz und Seele in ihrer Musik steckt, d.h., ich ahnte, dass etwas drin steckt, was ich vielleicht noch nicht entdeckt habe.

Was ich bisher bemerkt habe, ist die große Textqualität. Die Lieder, „Native Tongue“ und „Voices„, sprechen vom Gewicht unserer Worte und ihrer Wirkung. Die Lieder,  „Let it happen„, „All I need“ und „The strength to let go„,  sprechen von „Hingabe“ und „Kapitulation“ vor dem, was wir wirklich brauchen und worauf es im Leben ankommt.

Die anderen Lieder sprechen u.a. von Freude, Vergebung, Liebe und Begeisterung, die nicht weggenommen werden kann.

Wie erwähnt: Switchfoot nimmt uns auf eine innere Reise mit.

Da ich Reisen liebe, geniesse ich ihre Musik.

Vielleicht ist Switchfoot auch „Deine Musik“.

Hier kannst du einiges „horchen“: