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Musikempfehlung: Switchfoot

Hier kommt eine weitere „Werbepause“ für Musik-Interessenten.

Diesmal möchte ich euch die Band Switchfoot besonders empfehlen.

Ich habe Switchfoot vor ca. 17 Jahren entdeckt. Ich war damals an der Bibelschule. Ein guter Freund hatte mir die CD „Learning to breathe“ vorgespielt.

2002 – während eines Gemeindepraktikums in Yorba Linda, Orange County, Kalifornien – hatte ich die Chance Switchfoot in einem Baseball Stadion (zusammen mit Skillet) im Konzert zu sehen. Ich kann meine Freude und Begeisterung in diesen Zeilen unmöglich wiedergeben. Bis heute spüre ich beides in meinem Herzen, immer wenn ich Switchfoot höre. Ich durfte sie seitdem noch mal in einem Konzert sehen und die Freude und die Begeisterung waren immer noch da.

Was macht Switchfoot so besonders?

Nach 11 Alben und einigen „Side-projects“ schaffen sie es, sich weiter zu entwickeln und sich trotzdem immer noch “treu” zu bleiben. Was meine ich damit? Drei Musiker der Band sind dieselben seit 1996 – die zwei anderen sind vor ca. 15 Jahren dazu gekommen. Seitdem sind sie gemeinsam unterwegs!

„Unterwegs“ ist ein guter Begriff, um Switchfoot zu beschreiben. Sowohl ihre Musik, als ihre Texte widerspiegeln eine geistige Reise. Jede CD ist musikalisch etwas unterschiedlich und dennoch wird sie eindeutig durch den Sound von Switchfoot bestimmt.

Die Stimme von Jon Foreman ist wirklich einzigartig. Die Band schafft es, ruhige, heftige, rockige, fröhliche und düstere Songs auf einer CD, bzw. einer Bühne zusammen zu bringen.

Ihre neue CD „Native Tongue“ –  Muttersprache –  (Siehe Video unten) ist unterschiedlich angenommen worden. Es liegt daran, dass Switchfoot etwas anderes, neues (?), experimentieren wollte. Das ist ihnen gelungen. Obwohl ich am Anfang etwas enttäuscht war, habe ich mich „durchgerungen“ das Album immer wieder zu hören. Warum? Weil ich mittlerweile Switchfoot „kenne“ und weiß, dass etwas wie Qualität, Herz und Seele in ihrer Musik steckt, d.h., ich ahnte, dass etwas drin steckt, was ich vielleicht noch nicht entdeckt habe.

Was ich bisher bemerkt habe, ist die große Textqualität. Die Lieder, „Native Tongue“ und „Voices„, sprechen vom Gewicht unserer Worte und ihrer Wirkung. Die Lieder,  „Let it happen„, „All I need“ und „The strength to let go„,  sprechen von „Hingabe“ und „Kapitulation“ vor dem, was wir wirklich brauchen und worauf es im Leben ankommt.

Die anderen Lieder sprechen u.a. von Freude, Vergebung, Liebe und Begeisterung, die nicht weggenommen werden kann.

Wie erwähnt: Switchfoot nimmt uns auf eine innere Reise mit.

Da ich Reisen liebe, geniesse ich ihre Musik.

Vielleicht ist Switchfoot auch „Deine Musik“.

Hier kannst du einiges „horchen“: