Dankbar (Erlebnis zum 4. Advent)

„Danke“ ist eines der schwierigsten Worte in der deutschen Sprache. Genau wie „merci“ auf französisch. Angeblich… Aber seien wir mal ehrlich: Wie schwer ist es das Wort „Danke“ auszusprechen? Die Aussprache ist wirklich einfach, es tut nicht weh am Kiefer und doch habe ich manchmal den Eindruck, Danke zu sagen, kostet uns „die Welt“.

Ich durfte heute morgen in der EFG Obercrinitz über Psalm 103, 1-5 predigen. Mein Thema lautete „Danken und Preisen ist das Heilmittel gegen Unzufriedenheit„.

Wie zufrieden sind wir?

Wie dankbar sind wir?

Wahrscheinlich werden einige fragen: Wofür soll ich dankbar sein?

Brauchen wir unbedingt einen Grund?

Oder vielleicht haben wir einfach den Grund unsere Dankbarkeit zu vergessen.

Wenn wir ein kleines bisschen überlegen, finden wir viele Gründe, wofür wir danken können. Und natürlich ist Weihnachten ein großer Grund.

Der Grund unsrer Dankbarkeit, das Glück der Geborgenheit, das Maß unsrer Freude liegt in Dir, o Gott.“ (Aus dem Lied „Der Grund unsrer Dankbarkeit)

Ich mache Dir also Mut zu überlegen, wofür du danke sagen kannst und dann sag es! (So einfach ist es!) Glaub mir, mit der Zeit wird sich dein Kiefer daran gewöhnen, und es wird dir nicht mehr so schwer fallen „DANKE“ auszusprechen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.