The times they are a-changing – Die Zeiten ändern sich!

Ich musste diese Woche an diesem Lied von Bob Dylan „The Times they are a-changing“ denken. Es fällt uns manchmal schwer das zu akzeptieren. Manchmal merken wir gar nicht, dass die Zeiten sich geändert haben. 

Diese Woche haben wir mit Birgit unseren 14. Hochzeitstag gefeiert. Wir hatten – wie fast jedes Jahr – ein romantisches Abendessen in einem Restaurant geplant. Eine Bekannte war so nett und hatte sich bereit erklärt, auf die Kinder aufzupassen. Ich hatte eine Idee, wo ich Birgit an diesem Abend „entführen“ konnte. Alles war geplant… oder fast alles!

Nicht geplant war, dass Elouise krank wird. D.h. wir konnten an diesem Abend nicht weg und „steckten“ zu Hause mit unseren 4 Kindern fest. Plötzlich kam mir aber der Gedanke: Das ist doch normal! Wir sind eine Familie. Wir sind nicht mehr wie vor 14 Jahren, zu 2. Wir sind nun zu 6. Die Zeiten ändern sich. Und alles hat mehr oder weniger an diesem Tag, am 02.10.2004, angefangen.

In meiner Gedanken, „spinnte“ ich weiter: Es ist gar nicht so schlecht zu Hause zu sein. Wir könnten nämlich alle zusammen feiern und uns darüber freuen, dass wir vor 14 Jahren mit Birgit geheiratet haben. Charlotte, unsere 12 jährige, hatte 1-2 Wochen zuvor gefragt, wie unser Heiratsantrag gewesen ist. Es war doch der perfekte Abend um das unseren Kinder zu erzählen. 

Als ich meine Frau um ihre Hand angehalten habe, waren wir beide Student. Ich hatte für ein super romantisches Essen gesorgt: MacDonald! Da wir also nicht weggehen konnten um zu feiern, und da wir den Kindern erzählen wollten, wie der Heiratsantrag gewesen ist, war es klar, dass wir an diesem Abend Hamburgers essen „mussten“. 

Wir saßen abends zusammen mit riesigen MacDonalds Tüten und HappyMeal usw. auf dem Küchentisch, haben erzählt und zusammen gelacht. Wir haben gemeinsam unseren Hochzeitstag gefeiert. Es war anders als geplant und anders als alle Jahren zuvor. „The Times they are a-changing“ – Die Zeiten ändern sich. 

Es ist mir neu bewusst und wichtig geworden, dass ich erneut akzeptieren muss, dass wir eine Familie sind, d.h. wir gehören zusammen. Meine Frau hat mir zu unserem Hochzeitstag ein Kissenbezug mit den Fussabdrücken unserer Kinder geschenkt. Auf dem Bezug steht: „Wir haben nicht alles was wir wollen… aber zusammen sind wir alles was wir brauchen: Eine Familie!“ 

Wie sieht’s in deinem Leben aus? Ist es dir bewusst, dass die Zeiten sich ändern? Gibt es Dinge, die du endlich, oder neu, akzeptieren müsstest? 

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